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Eines
war uns von vornherein klar: Die Wahl des Bauträgers,
der unser Haus bauen soll, kann von existentieller
Bedeutung sein. Jeder kennt diese
Stammtischgeschichten von insolventen Bauträgern,
Pfuschern, Abzockern und anderen Risiken. Ungenaue
Leistungsbeschreibungen, lückenhafte Angebote, überzogene
Kostenpläne und Bauträgerpleiten sind an der
Tagesordnung. Sie verursachen erhebliche Mehrkosten,
verunsichern Bauherren und bringen die Menschen um
ihr Erspartes, im schlimmsten Fall um die Existenz.
So etwas sollte uns nicht passieren, letztendlich
ist das "Abenteuer Hausbau" nach dem
Kinderwunsch wohl das bedeutendste Projekt, welches
ein Otto-Normal-Verbraucher in Angriff nehmen kann.
Nach
einigen Wochen der Marktsichtung sind wir auf den Bauträger
Bethel gestoßen. Der Bauträger Bethel,
inzwischen nennt er sich Hausbau
Bethel hat keine eigene Rechtspersönlichkeit
sondern ist ein Betrieb der von
Bodelschwingschen Anstalten Bethel bei Bielefeld.
Wir haben den Vertrag also direkt mit einer gemeinnützigen
kirchlichen Stiftung des öffentlichen Rechts
geschlossen.
Zitat
von der Homepage der Anstalten (www.bethel.de):
"Die v. Bodelschwinghschen
Anstalten Bethel bestehen aus dem Verbund der
Stiftungen 'Anstalt Bethel', 'Westfälische
Diakonenanstalt Nazareth' und 'Westfälische
Diakonissenanstalt Sarepta'. Ihre Zwecke sind
durch die Stiftungssatzungen festgelegt. Die v.
Bodelschwinghschen Anstalten Bethel sind als
gemeinnützig, mildtätig und kirchlichen Zwecken
dienend anerkannt. Im Mittelpunkt der gesamten 130-jährigen
Geschichte steht die menschliche und fachliche Hilfe
für kranke, behinderte und sozial benachteiligte
Menschen. Die Anstalten verstehen sich als Anbieter
professioneller Dienstleistungen für hilfesuchende
Menschen mit den unterschiedlichsten Bedarfslagen
und richten ihre Arbeit entsprechend aus: In
Diagnostik und Therapie, in Förderung und Pflege,
in Rehabilitation, Bildung und Arbeit."
Die
v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel
ist die größte Anstalt dieser Art in Europa und
generiert jährlich Millionen von Euros Spenden. Neben diesen Aspekten hat
uns die Auswahl sowie die Qualität der angebotenen
Häuser überzeugt. Der Bauträger Bethel ist
Franchise-Nehmer der Viebrockhaus
AG in Harsefeld. Die Frage, warum eine
gemeinnützig, mildtätig und kirchlichen Zwecken
dienend Stiftung für Hinz und Kunz Häuser baut,
stellten wir uns damals nicht. Die Viebrockhaus
AG betreibt den größten Musterhaus-Park
Deutschlands an der A7 Richtung Norden, in Bad
Fallingbostel. Im Jahr zuvor wurden bundesweit mehr
als 3000 Viebrockhäuser gebaut.
Schlussendlich
haben wir uns also für den Bauträger Bethel
entschieden, weil wir dachten, dass uns genau diese
eingangs beschriebenen Stammtischszenarien mit Hausbau
Bethel eben nicht passieren ...
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