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Für eine
größere Darstellung der Fotos einfach
draufklicken.
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| 08.05.2007: |
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Nachmittags
an der Baustelle bot sich folgendes Bild: Die
Baustelle ist bereits eingerüstet, die
EG-Außenmauern stehen bis auf die oberste
Steinreihe. Rechts ein Foto, geknipst vom
Gerüst. Kaum vorstellbar, dass sich zwischen
dem ganzen Material bis zu zehn Jungs von der
Maurerkolonne tummelten.
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Hier
zwei Detailfotos von der Feuchtigkeitssperre
unter dem Mauerwerk sowie dem
Schmutzwasserabfluss in der Küche.
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Hier
sind die Maueranker für die Wände der
Speisekammer gut erkennbar.
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Das
rechte Fenstersims ist zwei cm höher als das
linke. Dort kommt keine Fensterbank sondern
Fliesen drauf.
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Auf
dem linken Foto ist eine Öffnung für eine
der Zuluftöffnungen, kunstvoll aus einem Stein
herausgeschnitten. Rechts steht das Wasser
nach den kräftigen Regengüssen in ca. 2 cm
Höhe auf der Platte.
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Dies
sind Aufnahmen von der Nord- und der Ostseite
des Hauses. An Mauerwerksanker für die
Verblendsteine wurde offensichtlich nicht
gespart.
Morgen soll das EG-Mauerwerk fertiggestellt
werden, übermorgen soll dann bereits die
EG-Decke hergestellt werden. Schau´n mer mal
ob das Wetter mitspielt.
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| 09.05.2007: |
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Das
EG-Mauerwerk ist heute tatsächlich fertig
geworden. Das Tempo des Ablaufs ist
beeindruckend. Heut regnete es weniger als am
Anfang der Woche. Die Stützen für die
Filigrandecke stehen bereits, das Mauerwerk
rechts ist noch nass.
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Hier
zwei Detailaufnahmen. Links die sog. Z-Folie.
Die Abdichtung wird am Fußpunkt der
Vorwandschale in der Luftschicht hochgezogen.
Nach Änderung der DIN 1053-01 reicht es aus
sie an der Innenschale zu befestigen und nicht
mehr in das Mauerwerk einzuführen. Deshalb
dürfte sie eigentlich nur noch L-Folie
heißen.
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Rechts
die Feuchtigkeitssperre unter dem Mauerwerk.
An dieser Stelle ist die Überlappung
ausreichend, jedoch nur unzureichend mit
Kautschukkleber befestigt. Mit der Aufbringung der
Bitumenschweißbahn sollte sich das aber
erledigt haben.
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Links
der aus Stahl ausgebildete Sturz zum Wohnzimmer
mit Mörtel fixiert.
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Hier
das Auflager der Stahlbetontreppe ins OG um das
Niveau OKFF (=19 cm) zu erreichen.
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Die
Maurer haben bereits die Stützen für die
EG-Decke vorbereitet. Sie soll morgen
hergestellt werden.
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Bei
den nicht tragenden Wänden wurden bereits blaue
Dämmstreifen auf dem Mauerwerk aufgebracht.
Sie sollen Spannungen der aufliegenden Decke
abfedern.
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Der
Sturz über der Haustür ist nicht bündig zum
Mauerwerk ausgebildet, hat so keine tragende
Wirkung. Der Polier meinte dazu, dass der
Sturz nichttragend augebildet werden müsse.
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Gut
zu erkennen sind hier die Aussparungen für
den Abluftkanal der die Raumluft zur
Wärmepumpe zurückführt. Mir fiel auf, dass
so eine Aussparung in der Wand zwischen WC und
Diele nicht vorhanden ist.
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Die
Maueranker sind hier aus Sicherheitsgründen
hochgebogen worden. Wenn das Verblendmauerwerk
erstellt wird, dürfen diese maximal waagerecht
oder nach unten gerichtet stehen um
eventuelles Schlagwasser von der Dämmung fernzuhalten.
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Morgen,
am 10.05. soll die EG-Decke aufgebracht werden.
Und bereits Dienstag, genau eine Woche nach
Beginn der Mauerarbeiten soll lt. Aussage des
Bauleiters Richtfest sein. Wir trauen uns noch
gar nicht Einladungen auszusprechen, so
unglaublich erscheint uns das. Na, schaun mer
mal.
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| 10.05.2007: |
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Heute
ist auf dem Bau nichts geschehen. Eigentlich
wäre heute das Legen der EG-Decke dran
gewesen. Ob es wohl morgen weitergeht? Der
Bauleiter war heute nicht erreichbar. Als ich
um 10 Uhr bei Hausbau Bethel anrief hieß es,
er sei bis ca. 15 Uhr in einer Besprechung
(?).
Auf erneute Anforderung erhielten wir heute
endlich den Bauablaufplan per Mail, eigentlich
sollten wir ihn vorgestern schon in der Post
haben. Nun können wir endlich vernünftig den
Urlaub für die Eigenleistungen planen und das
entsprechende Material termingerecht
bestellen. Positiv ausgedrückt: bei der
Kommunikation sehe ich noch ein gewisses
Verbesserungspotential innerhalb Hausbau
Bethel.
Auf unsere durch die Bausachverständige an
den Bauträger gefaxten Bedenken haben wir
immer noch keine Reaktion erfahren. Hierauf
werde ich noch in einem besonderen Kapitel
"Bedenken u. Mängel" eingehen.
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| 11.05.2007: |
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Um
8 Uhr herrschte an der Baustelle bereits reger
Betrieb. Ein Autokran verteilte die 17
Paletten mit Verblendern rund ums Haus und auf
dem Gerüst. Das Gerüst ist übrigens an
KEINER Stelle mit dem Mauerwerk verbunden. Mit
Arbeitssicherheit hat das nichts zu tun.
Kurz danach wurden die
Filigrandeckenteile geliefert.
Ich machte den Polier noch auf die vergessene
Aussparung für den Abluftkanal aufmerksam und
fuhr mit dem Bewusstsein ins Büro, dass der
Bau heute wieder Fortschritte machen würde.
Und zweitens anders als man denkt...
Zwei Tage zuvor war ich mit unserer
Bausachverständigen Frau E. auf der Baustelle
um das EG-Mauerwerk zu begutachten bevor die
EG-Decke gelegt würde. Frau E. fiel auf, dass
sich überschüssiger Porenbeton-Kleber, der
aus den Mauerfugen gelaufen war, ohne Probleme
mit der Hand ablösen ließ. Das sei
normalerweise nicht möglich. Stellt sich die
Frage, ob nur der überschüssige Kleber, der
der Witterung und Feuchtigkeit der letzten
drei Tage ausgesetzt war betroffen ist, oder ob
es auch die Mörtelfugen des gesamten Mauerwerks betrifft.
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Der
Polier hatte mir genau das heute morgen noch
bestätigt: Normalerweise dürfe sich der
Kleber mit der bloßen Hand so nicht lösen
lassen. Frau E. hatte daraufhin gestern mit
der Firma Xella, der Firma die die
Ytong-Steine und
den Kleber herstellt, Kontakt aufgenommen. Die
Firma bot spontan an, einen
Außendienstmitarbeiter kostenlos zur Prüfung
vorbei zu schicken. Leider ließ sich dieser
Gutachtertermin erst auf den kommenden
Montag um 9 Uhr terminieren. Frau E. hat
Hausbau Bethel heute Mittag gegen 13 Uhr davon
informiert. Der Bauleiter ließ daraufhin die
Bauarbeiten einstellen. Aus seiner Sicht mache es wenig Sinn die
bereits aufgelegten Deckenteile zu betonieren
wenn im schlimmsten Fall ein Abriss des
EG-Mauerwerks zu befürchten ist.
Daneben behielt sich der Bauleiter per Email
vor uns ggf. entstehende Kosten in Rechnung zu
stellen. Aus Sicht des objektiven Betrachters
eine nicht nachvollziehbare Ankündigung. Wenn
Hausbau Bethel aufgrund einer
Bedenkenmitteilung die Bauarbeiten einstellt
um vor dem Hintergrund des damit verbundenen
Risikos Kosten zu sparen kann das nicht zu
unseren Lasten ausgelegt werden. Innerhalb
eines Bauunternehmens sollte ausreichend
Knowhow vorhanden sein um beurteilen zu
können, ob unsere Bedenken unbegründet sind
oder nicht. Im Zweifel steht es Hausbau Bethel
ja frei die Arbeiten trotz des
Gutachtertermins fortzusetzen und kann dadurch
ggf. entstehende Ausfallkosten vermeiden.
Sollten unsere Bedenken begründet sein würde
die Baugenehmigungsbehörde den Trümmer ja
sowieso stilllegen.
Ich persönlich schätze das Risiko auf ca.
10% ein. Soll heißen; an unseren Bedenken ist
wahrscheinlich nichts dran. Aus meiner
laienhaften Sicht hat der starke Regen der
letzten Tage die überschüssigen Klebereste
aufgeweicht und brüchig gemacht. Das
Mauerwerk selbst erscheint mir jedoch sehr
stabil. Ein solches Risiko erscheint also auf
den Blick nicht sehr groß. Bedenkt man
jedoch, dass hier Stress ohne Ende und ggf.
sogar unsere Existenz dran hängt, erscheint
eine Bedenkenmitteilung mehr als angemessen.
Der Gutachtertermin wird Klarheit bringen, so
oder so. Neben einem kalkulierten
Risikomanagement spielt hier für uns auch der
psychologische Aspekt eine Rolle. Ich will
nicht im weiteren Verlauf dieses Projektes das
Gefühl haben müssen etwas versäumt oder
unterlassen zu haben, was letztendlich fatale
Folgen haben könnte.
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Wie
dem auch sei, als ich gegen 14 Uhr zur
Baustelle kam sah ich, was die Maurer bis zum
Baustopp geschafft hatten. Auf dem Gerüst und
rund ums Haus waren die Verblender verteilt
worden.
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Die
Filigrandecken sind noch gelegt worden. Die
Deckenstöße werden durch den Beton noch
geschlossen.
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Zufällig
erschien der Bauleiter mit Digicam bewaffnet gerade auf
der Baustelle. Die nicht auf dem Mauerwerk
aufliegenden Deckenteile sind aus seiner Sicht
nicht kritisch. Der Beton würde die Lücken
schließen und die Auflager in ca. 4 cm Breite
ausbilden.
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Links
ist der Deckendurchbruch bereits verschlossen
worden damit der Ortbeton nicht wegfließt.
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Hier
haben die Maurer den fehlenden Durchbruch für
den Abluftkanal nachgeholt.
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Der
Autokran hat auch gleich die heute
gelieferte Wärmepumpe Fighter 1220-8 inkl. Abluftmodul
FLM 40 der Firma Nibe
in
den Hauswirtschaftsraum gehoben.
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Hier
erkennt man eine von zwei Justierschrauben an der
Fertigbetontreppe, die ins Mauerwerk
eingehängt wurde.
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Dies
ist das Auflager für die Betontreppe. Die
Treppe ist 2,5 cm abgesenkt worden da wir
Massivholz-Stufen aufbringen werden. Somit ist
gewährleistet, dass die oberste Stufe das
gleiche Niveau hat wie der Bodenbelag im OG.
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Die
Treppe noch mal als Ganzes.
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Auf
dieser Stufe befand sich ein einbetonierter
Stahlring für den Kran. Er wurde plan
abgeflext.
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Die
Filigrandeckenteile sind inkl. der Stahlbewehrung vorbereitet worden.
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| Die
Fensterstürze sind in der Decke integriert.
Gut erkennbar ist die gelbe Dämmung zur
Vermeidung von Kältebrücken. Sie hat sich
mit Wasser vollgesogen und muss lt. Bauleiter
vor dem Betonieren noch mal erneuert werden. |
An
dieser Stelle kommen die Versorgungsleitungen
aus dem EG hoch. Die Durchführung wird vor
dem Betonieren noch mit Styropor verschlossen.
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Über
den Plattenstößen liegt zusätzlicher
Bewehrungsstahl. Der Stahl rechts im Bild soll Anfang kommender Woche noch verbaut
werden. Insbesondere die Randbereiche müssen
noch in einer Breite von mindestens 40 cm
verstärkt werden.
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| Im
Brüstungsbereich sind die Plattenkanten mit
diesen Schalungselementen versehen. |
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Die
äußeren Schalungselemente sind falsch
geliefert worden. Die Deckenteile werden bis
18 cm aufgebaut, die Schalungselemente sind
für 16 cm vorgesehen. Die Maurer haben sich
damit beholfen die fehlenden 2 cm mit zwei
unterschiedlichen Materialien aufzudoppeln. Ob
das noch anerkannte Regeln der Technik sind?
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| 14.05.2007: |
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Eigentlich
hatte Hausbau Bethel ja bis zur Klärung der
Frage, ob der Klebemörtel für das
Porenbetonmauerwerk eine ausreichende
Festigkeit hat, die Arbeiten am Bau gestoppt.
Unverhofft kommt oft... Als ich mich
nachmittags (der Termin wurde nach hinten
verschoben) mit Herrn Friedrich von
der Firma Xella
und unserer Sachverständigen auf der
Baustelle traf, wurde bereits fleißig
verklinkert. Das Ergebnis des Termins
entsprach meinen Erwartungen: Der starke Regen der
letzten Tage hatte die überschüssigen Klebereste
aufgeweicht und brüchig gemacht. Die
Mauerfugen selbst waren zum Glück nicht
betroffen.
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Inzwischen
ist die Z-Folie "geprimert" worden.
Auf "Vorschlag" der
Bausachverständigen erklärte sich ein Maurer
bereit, die Klebestellen an einigen Stellen
nachzubessern.
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Das
fliederfarbene Zeugs rund um die Fenster soll
Wärmebrücken zwischen Verblendschale und
Mauerwerk vermeiden.
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An
der Nordseite wurde fleißig verblendet. Hier
ein frisch gemauerter Teil, im rechten Bild
bereits im ausgekratzten Fugen. Naaa... 15mm
sind die Fugen aber nicht tief, oder (vgl. DIN
1053)? Verklinkert wird im "wilden
Verband".
Eine
oft zu hörende Meinung ist, dass der
"wilde Verband" am einfachsten
auszuführen sei, weil der Maurer "machen
kann, was er will". Das Gegenteil ist
aber der Fall. In Literatur und Praxis gibt es
so viele unterschiedliche, sich teilweise
widersprechende Verbandsregeln zum
"wilden Verband", dass es praktisch
unmöglich ist alle einzuhalten. Warum soll es
Regeln für die Anzahl an Köpfen geben, für
die Anzahl an 1/4 oder 3/4 Steinen aber nicht?
Gelten die Angaben für alle Formate oder nur
für Normalformat?
Trotzdem
sollen die wesentlichen Forderungen hier mal
kurz genannt werden:
-
die
angebliche notwendige Anzahl der Köpfe
schwankt zwischen 4 und 16 Stück/m²
Wandfläche
-
die
Steine sind im viertelsteinigen Verband zu
vermauern
-
der
Mindestversatz zwischen zwei Köpfen in
zwei aufeinander folgenden Schichten
sollte 1½ Kopfmaße betragen
-
in
vertikaler Linie übereinander liegende Köpfe
sollten 5 Schichten Abstand haben
-
nach
höchstens 5 Läufern in Reihe ist ein
Kopf anzuordnen
-
es
sollen nicht mehr als 5 Abtreppungen in
einer Richtung (schräg oder vertikal) übereinander
angeordnet werden
-
auffällige
und sich wiederholende Strukturen in der
Fläche sind zu vermeiden (lange, sich
optisch zusammenfassende Reihen von Fugen
und/oder Ziegeln)
-
Blockverband
ist zu vermeiden (Anordnung von Läufer-Kopf-Läufer-Kopf
übereinander)
Ein
Quadratmeter ist beim Normalformat (NF) 12
Schichten hoch und 16 Viertelsteine breit.
Jetzt nee, is klar, ne? Es ist schon (fast)
unmöglich, den Verband entsprechend den
obigen Regeln zu zeichnen. Unter praktischen
Bedingungen ist es unmöglich, alle Regeln
einzuhalten.
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Was
ich viel gravierender finde und wir auch
gleich anmerkten war die Tatsache, dass soviel
Mörtel verwendet wurde, dass er auf der
Innenseite wieder austrat. Das die vier cm
Luftschicht ziemlich theoretisch sind war mir
klar aber einer sollte es mindestens sein. Zum
einen wird die wärmedämmende Funktion der
Luftschicht so aufgehoben. Zum anderen wird
somit eine Verbindung zur Kerndämmung
hergestellt, bei Durchfeuchtung der
Außenschale wird die Dämmung so
zwangsläufig durchnässt.
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Links
im Bild die Sperren gegen aufsteigende
Feuchtigkeit im Mauerwerk.
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Gut
zu erkennen die Rostfahnen am Porenbeton. Der
Regen am Wochenende ist durch die noch nicht
betonierten Filigrandecken am Mauerwerk
heruntergeronnen.
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Apropos
Filigrandecke. Die Doppel-T-Träger, die in
die Deckenteile integriert werden und sich
jeweils über den Türen und Fenstern im EG
befinden, liegen nicht wie nach DIN gefordert
in einem Mörtelbett sondern auf
presspappeartigen dünnen Streifen (siehe
Pfeil). Druckfest sind die jedenfalls nicht.
Teilweise liegen die Träger sogar hohl auf.
Beton wird diese Stellen so niemals erreichen.
Frau E. kümmert sich darum bevor der Beton
drauf kommt.
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Auf
dem rechten Bild sind die Bewehrungseisen, die
aus den Deckenteilen herausragen, teilweise
durch die Schalung gestoßen worden. Das
lässt sich bei der Arbeit mit dem Kran kaum
vermeiden. Abflexen kann man sie dann aber.
Ansonsten ist an diesen Stellen kein
Korrosionsschutz durch den umgebenden Beton
gegeben. Der muss den Stahl mind. 4 cm
umgeben. Tja,
so ein Baustopp hat auch was Positives. Wäre
der Beton schon drauf, hätten wir das nie
festgestellt.
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Morgen
wird an der Verblendung weitergearbeitet. Der
Bauleiter glaubt nicht, dass noch morgen der
Beton für die EG-Decke geliefert wird.
Wenigstens war es heute überwiegend trocken.
Na dann schaun mer mal, was der morgige Tag so
bringt.
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| 15.05.2007: |
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Heute
habe ich den Bauleiter telefonisch auf die
nicht normgerechte Auflagerung der
Doppel-T-Träger in der noch nicht betonierten
Filigrandecke hingewiesen. Daraufhin ließ er
die Deckenschalung in diesen Bereichen
nochmals ausführen.
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Links
im Bild die korrigierte Ausführung. Der
Träger liegt satt auf dem EG-Mauerwerk, kann
die Deckenkräfte optimal auf das Mauerwerk
verteilen.
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Rechts
eine Skizze der Deckenschalung der Firma Lohr.
Der untere Schenkel besteht aus Faserzement,
sieht fast aus wie Presspappe, hat jedoch für
die Doppel-T-Träger keine ausreichende Tiefe.
Die fehlende Unterfütterung wurde nur
unzureichend ausgeführt, die Träger lagen
teilweise hohl. Alternativ hätte man ihn
hälftig in ein Mörtelbett legen können um
eine kraftschlüssige Verbindung
herzustellen.
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Zudem
wurden diese Stahlwinkel als Auflager für die
Dachsperren mit einbetoniert.
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Hier der ausgebildete Schacht für die
Versorgungsleitungen, die aus dem WC hoch
kommen werden.
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Hier
ist sehr schön die doppelte bis dreifache
Bewehrung im Bereich um das Treppenauge sowie
in den Randbereichen (mind. 40 cm) erkennbar.
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Dann
kam um 16.30 Uhr doch noch der
Feierabend-Beton. Hier die Betonpumpe im
Einsatz.
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Der
erste Mischer bedient die Betonpumpe, der
zweite hinten links wartet bereits auf seinen
Einsatz.
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Ich
weiß nicht wer die Betonmenge kalkuliert. Mir
ist bereits bei der Betonierung der
Bodenplatte aufgefallen, dass genau die
benötigte Betonmenge geliefert wurde.
Feierabend-Beton eben.
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Anschließend
wurden die Winkel noch mal genau ausgerichtet,
der Beton glatt abgezogen und unter die Folie
gepackt. Die Folie verhindert ein zu schnelles
Trocknen, was Rissbildungen zur Folge haben
kann. Begehbar ist die Decke morgen früh,
belastbar eigentlich erst nach drei Tagen,
aber wie ich die fleißigen Maurer einschätze
werden sie morgen schon die Giebelmauern
setzen. Ich fände es besser, sie würden
unten erst die Verblender weitermauern.
Mittwoch
soll laut Auskunft des Bauleiters Richtfest
sein.
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| 16.05.2007: |
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Heute
morgen waren zwei Maurer auf der Baustelle,
sie haben an der Südseite des Hauses mit dem
Verklinkern begonnen. Je mehr die Herstellung
der Außenschale voran schreitet, umso besser
gefallen uns die Klinker. Als ich abends noch mal an der
Baustelle vorbeischaute war das Mauerwerk
ordnungsgemäß mit der Folie von der
Betondecke abgedeckt worden. Somit behandelt
der Regen den Beton auf den Deckenteilen quasi
nach und die Verblender bleiben trocken.
Abgedecktes Mauerwerk sagt nicht so wirklich
viel aus, deshalb verzichte ich hier auf die
entsprechenden Fotos.
Den Brüller des Tages brachte dann Hausbau
Bethel in Form eines Briefes, der heute
zugestellt wurde. Herr R., Projektleiter bei
Hausbau Bethel, nahm Bezug auf die Telefaxe
unserer Bausachverständigen in denen sie
Bedenken wegen dem aus unserer Sicht
wirkungslosen Fundamenterder geäußert hatte.
Hausbau Bethel habe die Bedenken "sehr
ernst genommen und sei diesbezüglich aktiv
gewesen." Man habe eine Messung des
Fundamenterders vor Ort veranlasst "mit
dem Ergebnis, dass die gemessenen Werte zu
verbessern seien, damit die Funktion
uneingeschränkt gegeben sei." Der
beauftragte Fachbetrieb schlage vor, einen
Ringerder mit V2A-Anschluss herzustellen. Die
Gesamtkosten in Höhe von 1.580,95 € seien
von uns zu tragen. Ja, nee, is klar, ne?
Begründung: Mit der von uns geforderten
Ausführung, nämlich die Abänderung der
vorgeschlagenen Gründungsvariante,
"seien die planerischen Zusammenhänge an
uns übergegangen". Übersetzt heißt
das, dass die Tatsache, dass der Unterbau der
Bodenplatte nicht mit Recycling-Sand sondern
mit höherwertigem Füllsand hergestellt
wurde, für Hausbau Bethel geeignet erscheint,
die Verantwortung für diesen Planungsfehler
auf uns zu übertragen.
Um das Problem an dieser Stelle noch einmal
deutlich zu machen: Der Fundamenterder liegt
in der Bodenplatte, die durch einen
Noppensperrbahn vom Erdreich isoliert ist. Der
Fundamenterder hat also "keine
großflächige Berührung mit dem
Erdreich", wie es die entsprechende DIN
verlangt. Der Fundamenterder hat also keine
Berührung mit dem eingebauten Füllsand und
hätte so auch keine Berührung mit dem
Recycling-Sand, dessen Einbau Hausbau Bethel
vorgeschlagen hatte. Aus meiner Sicht ist es
ganz egal was für Material unter der
Bodenplatte liegt, solange der Fundamenterder
nicht durch die Noppensperrbahn geführt wird
um mit dem darunter liegenden Erdreich in
Kontakt zu kommen habe ich hinsichtlich seiner
Wirkung Bedenken.
Herr R. behauptet weiter, wir hätten Kenntnis
von der Ausführung der Blitzschutzanlage
gehabt. Ich verstehe diesbezüglich zwar nicht
den Zusammenhang mit dem Problem, aber das ist
natürlich totaler Blödsinn. Ich behaupte,
dass weniger als 1% der Bauherren, die ein
Viebrockhaus bauen lassen, welches nach
eigenen Angaben in allen Arbeitsschritten
DIN-zertifiziert sein soll, vor dem Hausbau
wissen, was ein Fundamenterder ist, geschweige
denn, wie er ausgeführt werden muss.
Ich habe vor den Betonierarbeiten den Polier
vor Zeugen gefragt, was denn dieses dicke
umlaufende Stahlband zwischen den
Bewehrungsmatten für eine Funktion hat.
Anschließend habe ich den Polier, Herrn B.
vor Zeugen aus meiner laienhaften Sicht gefragt, wie
denn eine Erdung hergestellt werden kann, wenn
zwischen dem Erdreich und der Bodenplatte eine
Noppensperrbahn liegt. Herr B. antwortete
"das machen wir immer so, das ist so ok".
Müssen sich jetzt alle Bauherren, die ein
Viebrockhaus gebaut haben, Sorgen machen? Eine
halbe Stunde später kam der Beton drauf. Der
Fehler wäre also zu vermeiden gewesen wenn
Hausbau Bethel entsprechend geschulte
Mitarbeiter auf der Baustelle gehabt
hätte. Wie heißt es doch so schön
einprägsam auf der Homepage des Verbandes
privater Bauherren: "30% aller Fehler,
die im Rahmen der Bauausführung gemacht
werden, sind Planungsfehler."
Ich habe
keine Zeit, keine Lust und nicht die Nerven
mich wegen jedem Detail mit Hausbau Bethel zu
streiten. Und noch viel weniger verspüre ich
Lust die Fehler anderer teuer zu bezahlen. Der
erste Brüller des Tages geht also zur
weiteren Bearbeitung an den Anwalt in
Person meines Bruders. Ich
neige dazu mich in solchen Konfliktsituationen
in die Lage meines Gegenübers zu versetzen
und versuche seine Strategie zu erkennen bzw.
sein Handeln nachzuvollziehen. Meiner Meinung
nach lässt das Verhalten der von
Bodelschwinghschen Anstalten hier nur einen
Schluss zu: Versuchen kann man es ja mal.
Der
zweite Brüller kam heute ebenfalls per Post
ins Haus. Die Firma W. Ausbau GmbH, die von
Hausbau Bethel mit der Ausführung der
Heizungs- und Sanitäranlagen beauftragt ist,
schickte uns heute die vorbereiteten Anträge
für den Anschluss an die Wasserversorgung.
Daneben bietet uns die Firma einen
Rückspülfilter mit integriertem
Druckminderer für 291,55 € an. Hierzu
nur ein Auszug aus DIN 1988, Teil 7, Ausgabe
12/2004:
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"Zur
Vermeidung des Einspülens von
Feststoffpartikeln aus dem Versorgungsnetz
sind Filter nach DIN EN 13443-1
einzubauen."
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Der
Filter in einer Trinkwasseranlage ist demnach
zum einen unabdingbar, zum anderen eine sog. anerkannte Regel der Technik und somit im
Leistungsumfang des Vertrages mit Hausbau
Bethel enthalten.
Wie dem auch
sei, ich habe mir vorgenommen den morgigen
Vatertag trotzdem zu genießen. Und dann
schaun mer mal, was der Freitag so bringt.
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Der
Freitag brachte schönes Wetter und mehr auch
nicht, die Baustelle ist verwaist, quasi
nachvollziehbare Brückentagleere. Ich
versuche also den Vatertagskater zu
kontrollieren und mich auf das morgige
Unentschieden der Arminia auf Schalke zu
freuen. So lautet jedenfalls mein Tipp.
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| 21.05.2007: |
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Am
Montag ist wenig auf dem Bau passiert. Zwei
Maurer haben fleißig geklinkert und
nachmittags war das Material für den
Dachgeschossausbau bereits geliefert und auf
der EG-Decke abgeladen worden. Mittwoch soll
Richtfest sein, danach beginnt der Dachausbau.
Da werden die Zimmerleute wenig Platz zum
Aufbau des Dachstuhls haben. |
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| 22.05.2007: |
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Wieder
kaum was los auf´m Bau. Die Maurer kommen mit
den Klinkern voran, aber sonst passiert
nichts. |
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| 23.05.2007: |
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Morgens
haben die Zimmerleute mit Hilfe eines
Autokrans begonnen die vorgefertigten
Dachstuhlteile aufzubauen. Mittags stand der
Dachstuhl. Irres Tempo.
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Nachmittags
um 17 Uhr war dann Richtfest. Von den ca. 80
geladenen Gästen waren ca. 60 gekommen. Die
Maurer und Zimmerleute gönnten sich noch ein
Getränk und ein Würstchen. Als ich mich am
Grill stehend umdrehte waren sie schon auf dem
Nachhauseweg. Ja klar, theoretisch könnten
sie alle zwei Tage ein Richtfest feiern aber
einen kurzen Zimmermannsspruch hätte ich mir
schon gewünscht.
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Hier
ein paar Aufnahmen, die ich dann am Abend noch
gemacht habe. Die Überstände an den
Giebelseiten sind nur grundiert, sie erhalten
noch von mir einen doppelten Anstrich. Gut
erkennbar auch die Nachteile von
vorgefertigten Elementen. Die Sparren mussten
größtenteils unterfüttert werden damit sie
auf der EG-Decke aufliegen, oder besser, nicht
hohl liegen.
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| 24.05.2007: |
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Am
darauffolgenden Tag waren die Maurer schon
wieder fleißig dabei. Hier sind bereits die
Giebelmauern erkennbar, das EG ist fast
vollständig verklinkert. Rechts unten ein
Klinkersturz im HWR von innen.
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Links
oben die Durchführung für die
Wärmepumpenabluft (unverputzt), darunter eine
Zuluftöffnung zum Wohnzimmer (verputzt).
Links die letzte zu verklinkernde EG-Wand,
darunter die Rollschicht über einem Fenster
mit eingebauter Z-Folie. Z-Folie wird nämlich
nicht nur im Sockelbereich der Innenschale
sondern auch über jedem Fenster ins die
Außenschale eingebaut.
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Hier
zwei Innenaufnahmen des Dachstuhls.
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Links
gut erkennbar der glatt gehobelte, sichtbare
Bereich der Pfette. Rechts das eng am
Dachüberstand anliegende Giebelmauerwerk. Bei
45° Dachneigung bekommt man halt einen guten
Schnitt mit der Porenbetonsäge hin.
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Links
die Pfette auf der Innenseite der Giebelwand,
zwischen Balken und Betonstein das
vorgeschriebene Ausgleichsband. Rechts die Pfette von außen.
Holz arbeitet eben...
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Inzwischen
sind auch schon die Winkel für die
Traufgesimse angebaut.
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Hier gut erkennbar die unterschiedlich hohe
Unterfütterung. Auf den beiden jeweils außen
liegenden Sparren besteht die Unterfütterung
der Dachlatten aus 10mm Sperrholzleisten. Die
übrigen sind ca. 25mm stark.
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Ein
Blick auf das Klinkermauerwerk im Bereich des
Traufgiebels. |
Rechts davon fehlt ein Stück Unterspannbahn.
Da muss nachgebessert werden.
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Hier
der Abschluss an der Traufseite, die letzten
20cm unter der Spannbahn. Die Lattung wurde
hier verlängert, von unten mit Nägeln
verbunden, die oben einfach platt geklopft
wurden.
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Offensichtlich
sind die Zimmerleute doch nicht fertig
geworden.
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Der
Spitzboden, im Hintergrund auf dem Gerüst der
Klinkersturz für ein Dreiecksfenster. |
Sieht
irgendwie undicht aus. Wird ja auch ein
Kaltdach.
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Hier
nochmal im Detail. Rechts die Firstlattung auf
der die Firstpfannen befestigt werden. Im
linken Bild fällt auf, dass Viebrock gar
keine Firstpfette verbaut. Die abgebildete
Dachlatte hilft nur beim Richten.
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Dann
noch eine Überraschung. Irgendwie kam mir der
Ansatz der Betontreppe schon immer spanisch
vor. Der Sockel aus Porenbeton bringt die
Treppe auf das richtige Niveau, den
Fußbodenaufbau im EG und die
Stufenbelagshöhe berücksichtigend. Irgendwo
fand ich ein dünnes Kunststoffband mit dem
man üblicherweise Paket maschinell
zuschnürt. Und siehe da, es ließ sich von
links nach rechts auf ganzer Breite einfach so
zwischen dem Auflager und der ersten Stufe
mühelos hindurchziehen. Ich dachte ich wär`
im falschen Film, kroch unter die Treppe,
verzweifelt und erfolglos einen Träger oder
Stütze suchend und kam mir danach vor wie
David Copperfield. Die schwebende Treppe!
Liegt hohl! Quatsch, sie liegt gar nicht! Sie
hängt an der EG-Decke und an zwei Stellen im
Mauerwerk aber eben nicht auf der Bodenplatte! Da
kommen dem unerfahrenen Baulaien ja nun doch
Zweifel. Nun ja, morgen früh mal den Polier
drauf ansprechen. "Machen wir immer
so" gildet dann abbaa nich... |
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| 25.05.2007: |
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Habe
heute den Polier nach der nicht aufliegenden
Treppe gefragt. Machen die immer so, eine
plausible Erklärung hatte er nicht. Mal
schauen, ob unsere Bausachverständige eine
hat, Anfang kommender Woche ist sowieso
Begehung zwecks Überprüfung des Dachstuhls. |
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Die
Giebelseiten sind inzwischen bis
einschließlich der Dreiecksfensterstürze
fertiggestellt.
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Eigentlich
wollten die Zimmerleute nicht mehr
wiederkommen, ihre Arbeit sei nach der
Fertigstellung der Traufgesimse erledigt. Aber
zum einen vermisse ich noch das Giebelornament
am Traufbogen, zum anderen wurde vergessen am
Traufgiebel ein Stirnbrett zu kürzen.
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Links
eine Giebelwand von innen, rechts auf dem Bild
eine Sturzsicherung. Auf dem Sturz liegt ein
U-Eisen, dieses ist mit den Sparren der Decke
des Spitzbodens verschraubt.
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Im
Vordergrund eine von drei Stahlstützen,
dahinter der Stützrahmen, der durch die
Verschiebung der Badezimmertür notwendig
wurde.
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Die
Stützen sind jeweils unterfüttert damit die
Höhe der Längsbalken erreicht werden kann.
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An
den Pfettenköpfen des Traufgiebels wurden je
eine dieser Verstrebungen angebracht. Der Sinn
erschließt sich mir noch nicht, mag sein,
dass es sich hier auch um eine Sicherung des
Fenstersturzes handelt. |
Hier
ein Blick vom Gerüst in den Traufgiebel
hinein. Im Nachhinein hätte ich die
Querbalken gehobelt und den Raum hier bis nach
oben gehen lassen sollen um ihn großzügiger wirken
zu lassen. Ggf. nehme ich das noch selbst in
Angriff. Ein entsprechendes Angebot von
Hausbau Bethel hole ich hierzu besser nicht
ein.
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Inzwischen
nehme ich die Umgebung besser wahr. Hier ein
Blick aus dem Arbeitszimmer. Wenn jetzt noch
der Frosch aus dem Teich eines Nachbarn die
Klappe halten würde ...
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Über
Pfingsten werde ich die Dachüberstände
streichen. So lange das Klinkermauerwerk nur
bis zur EG-Decke geht muss ich es vor dem
Streichen nicht abkleben was die Sache
erleichtern dürfte. Das Wetter soll ja nicht
so toll werden...
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| 30.05.2007: |
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Über
Pfingsten habe ich die Dachüberstände mit
Venti 1-2-3 von Glasurit gestrichen. Der Lack
wird von Viebrockhaus hierfür empfohlen. Mehr
als 30 Stunden und vier mal 2,5 Liter Farbe
sind dabei drauf gegangen. Das hätte ich
vorher auch nicht gedacht. Aber mit nur einem
Anstrich ist es eben nicht getan. Bis zu den
Sparren des Spitzbodens und die Traufgesimse
wurde alles fertig. Höher ging nicht, weil
das Gerüst erst entsprechend umgebaut werden
musste bzw. die Fensterstürze für die
Dreiecksfenster der Giebelwände auf dem
Gerüst im Weg lagen. Das war mir dann doch zu
unsicher.
Heute wurden die Giebelwände jedoch bis unter
den First fertiggemauert. Ich habe das gute
Wetter genutzt und eine Giebelseite
fertiggestrichen. Wenn das Wetter mitspielt
streiche ich morgen Abend den anderen zu Ende.
Die Traufgesimse nehme ich mir am Wochenende
vor.
Auch das Klinkermauerwerk macht rasante
Fortschritte. Es ist bereits bis zur Höhe der
Fensterstürze im Dachgeschoss fertiggestellt.
Fünf bis sieben Maurer waren die letzten Tage
immer da.
Dann sind heute die Dachpfannen der Firma Meyer-Holsen
geliefert worden. Es handelt sich im die Ravensberger
Pfanne in tiefschwarz engobiert.
Morgen werden die Maurer wohl fertig werden,
Freitag werden die Fenster eingebaut und
Anfang kommender Woche legen die Dackdecker
zunächst mit den Schweißbahnen auf der
Bodenplatte los. Danach wird die Kupferrinne
montiert und das Dach eingedeckt. Danach geht
der Innenausbau los. Das bedeutet für mich
jetzt schon Sat-, LAN- und Telefonkabel
einzukaufen.
Fotos von heute stelle ich morgen ein. |
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| Nachtrag
30.05.2007: |
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Hier
die Fotos von gestern: die Dachziegel und das
Kupfer für die Dachrinnen sowie das
Veluxfenster. Das Kupfer stand zwei Nächte im
offenen Bau herum.
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Es
wurden 120 qm Schweißbahnen geliefert.
Sie werden zwecks Feuchtigkeitssperre
auf der Bodenplatte angebracht. |
Es
scheint tatsächlich wirtschaftlicher zu sein
sechs Säcke Klebemörtel zu vernichten als
sie auf ein anderen Baustelle zu verwenden.
Spätestens jetzt wird klar, dass die
Philosophie von Hausbau Bethel eine andere ist
als die der von Bodelschwinghschen Anstalten,
die Briefmarken und Altkleider sammeln.
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Das
fertige Mauerwerk im Spitzboden. Rechts im
Bild die Stürze über dem Dreiecksfenster aus
Porenbeton, innen mit Stahl verstärkt.
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Hier
zwei Aufnahmen vom Traufgiebel. Links von
Innen mit dem fertiggestellten Mauerwerk,
rechts von mit dem Pfettenkopf, an dem noch
der Ornamentgiebel montiert wird.
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Das
bleibt nicht aus wenn man streicht bevor der
Klinker ganz hoch gezogen ist: ausgekratzter
Klinkermörtel auf dem frisch gestrichenen
Pfettenkopf. Rechts im Bild ist die
OSB-Schalung des Traufgiebels zu sehen.
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| 01.06.2007: |
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Heute
war der letzte Arbeitstag der Maurer auf der
Baustelle. Zeitgleich waren fünf Maurer,
fünf Fensterbauer und zwei Zimmerleute am
Werkeln. Man muss wissen, dass die Maurer in
dieser Woche ziemlich unter Druck standen. Sie
arbeiten auf Akkordbasis und haben je nach
Haustyp und Ausstattung einen vorgegebenen
Zeitrahmen, in dem sie Ihr Pensum erledigen
müssen. Im schlimmsten Fall müssen Sie
Überstunden machen, die sie nicht bezahlt
bekommen. Aus meiner Sicht ist es
bemerkenswert, dass trotzdem die Qualität
Ihrer Arbeit nicht darunter leidet und die
Stimmung innerhalb der Kolonne immer gut war.
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Es
hat keine sechs Stunden gedauert, da hatte die
Tischlerei Bethel mit fünf Mann alle Rollladenkästen, Fenster und die Haustür
eingesetzt. Und dabei mussten die Scheiben der
Dachgeschoss noch in die Rahmen gebaut werden.
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Die
Haustür in dieser Ausführung bietet Viebrock
inzwischen nicht mehr an. Jetzt gibt´s nur
noch Türen im Joop-Design. In unserem Fall
hatte die Innenarchitektin jedoch ein
Einsehen.
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Hier
der Bereich des Arbeitszimmers mit
Fensterelement.
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Die
Maurer haben heute die Rollschichten vor den
Fenstern fertiggestellt. Bei den bodentiefen
Fenstern wurden die Rollschichten noch mit
Holz fixiert bis der Mörtel gebunden hat.
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Die
Fenster werden vor dem Porotonmauerwerk in die
lilafarbenen Dämmelemente eingeschäumt und
mit diesen Metalllaschen am Mauerwerk
verankert. Im Bereichs des Fenstersimses
werden sie mit starken Metallwinkeln fixiert.
Nach dem Verputzen wird die Putzkante mit dem
gelben Streifen einfach abgezogen. So erreicht
man einen sauberen Übergang des Putzes zum
Fenster.
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Die
Zimmerleute haben das Giebelornament montiert.
Ich werde es morgen früh streichen und die
Macken, die die Zimmerleute im Stirnbrett
hinterlassen haben, überstreichen.
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Kleinere
Risse in der Unterspannbahn wurden ebenfalls
von den Zimmerleuten nachgebessert. |
Neben
der Haustür wurde das Metermaß unter
Berücksichtigung der Höhe des
Fußbodenaufbaus angeschlagen.
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Hier
macht sich bereits das Fehlen der Dachrinne
bemerkbar. Durch vom Dach herabfließendes
Regenwasser ist Sand an den Klinker gespritzt.
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Es
ist ca. eine Palette Klinker übriggeblieben.
Bis auf diese 20 Steine sind alle in der
Bauschuttmulde gelandet. Der Polier hatte uns
diese auf unseren Wunsch hin an diese Seite
gelegt. Vielleicht parkt ja mal jemand in der
Hauswand, so dass wir dann Material zum
Ausbessern hätten. Wegschmeißen kann man sie
immer noch.
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| 02.06.2007: |
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Heute
habe ich mit Mi die Traufgesimse gestrichen.
Besser gesagt: Mi hat gestrichen und ich habe
mit Abdeckfolien und Klebeband versucht die
Klinker zu schützen. Danke Mi! Mit dem Pinsel
kannst Du jedenfalls umgehen... |
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| 04.06.2007: |
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Als
erstes waren heute morgen die Zimmerleute auf
dem Bau. Sie vollendeten ihr Werk indem sie
die Winkelleisten zwischen Giebelüberständen
und Klinkermauerwerk anbrachten. Diese sind
wieder nur weiß grundiert, also muss ich am
Wochenende noch einmal mit dem Pinsel ran.
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Hier
eine Aufnahme von einem Dreiecksfenster. Der
Klinkersturz darüber ist mit einer
Rollschicht ausgebildet. Die Maurer nennen
diese Klinker "Soldaten".
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Die
Fuge zwischen Klinker und Fensterrahmen ist
mit ca. 2 cm für meinen Geschmack etwas breit
ausgefallen. Diese Fugen werden später noch ausgespritzt.
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Dann
war die Firma Schlüter heute zum
Dackeindecken da. Ein Autokran hob die
Paletten mit den Ziegeln auf vorbereitete
Plattformen die auf der Dachlattung hängen.
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Eine
Dachfläche ist heute schon eingedeckt worden.
Hier sieht man das bereits eingebaute Velux-Fenster.
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Der Abschluss zu den Ziegeln sieht optisch
echt bescheiden aus. Eine Viertelpfanne hätte
hier noch Platz, diese hätte jedoch keinen
Halt mehr.
Ich denke für ein entsprechendes Bakschisch
kriegen wir die aber noch mit Silikon
aufgeklebt.
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Das
Velux-Fenster von innen im Bereich der Empore.
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Die
Nahtstellen der Unterspannbahn werden mit Siga-Wigluv
verklebt.
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Die
Kupferrinne verläuft kerzengerade. Ein
Zeichen dafür, dass die Zimmerleute genau
gearbeitet haben.
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Der
Übergang zwischen Unterspannbahn und
Dachrinne wird mit dem Roll-Traufband der
Firma Fleck
ausgebildet. Auf der oberen Hälfte befindet
sich eine Klebeschicht. Auf dieser wird die
Unterspannbahn befestigt. Das Traufband muss
UV-beständig sein. Davon gehe ich jetzt
einfach mal aus, im Netz habe ich dazu noch
nichts gefunden weil die Hersteller-Homepage
derzeit offline ist.Darüber ist der Traufenkamm erkennbar. Er
sorgt dafür, dass das Dach von unten gut
belüftet wird.
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Die
Kupferkehle am Traufgiebel ist auch bereits
angebracht.
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Was unserer Bausachverständigen nicht so gut
gefällt ist der Übergang der Rinne vom
Zwerchgiebel. Bei einem Platzregen würde das
Wasser bis hinter die Pfanne in den Hohlraum
schießen. Hierzu werde ich morgen früh mal
die Dackdecker befragen.
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Hier
hatten die Zimmerleute etwas zu großzügig
geschnitten. Die Unterspannbahn sollte
eigentlich ca. 2 cm am Mauerwerk hoch laufen.
Mal schauen, wie die Dachdecker den Übergang
zum Mauerwerk ausbilden werden.
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Für
die Dachbelüftung liegen hier schon die First-
und Gratelemente bereit. Sie werden morgen
montiert.
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Dann
wurden heute die Schweißbahnen auf die
Bodenplatte aufgebracht. Sie wurden ordentlich
an die Teerpappe unter dem Mauerwerk, welche
als Feuchtigkeitssperre fungiert,
herangearbeitet.
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Auf
meinen Wunsch hin wurden diese provisorischen
Fallrohre angebracht. Hier hat sich bereits
Abbruch von den Ziegeln gesammelt, der
offensichtlich aus der Rinne ins Fallrohr
geschoben wurde.
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Nebenbei
hat unsere Bausachverständige noch diese
mangelhaft Verschraubung entdeckt. Sie fixiert
die OSB-Verschalung des Traufgiebels auf der
Bodenplatte. Offensichtlich haben die
Betonbauer die Gewindestange zu weit innen
einbetoniert. Nach DIN sollte der Abstand
zwischen Gewindestange und Balkenkante das
Dreifache des Gewindedurchmessers betragen.
Hier ist der Abstand so knapp, dass nicht
einmal die Scheibe voll aufliegt.
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Hier
eine Abbildung einer DIN-gerechten
Ausführung. Unsere Sachverständige wird die
Statikberechnungen hierzu einsehen. Evtl. ist
diese Verschraubung nicht so sehr von
Bedeutung so dass hier nicht nachgebessert
werden muss.
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| 05.06.2007: |
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Heute
Nachmittag habe ich mir die Fallrohre mal
näher angeschaut. Im Gegensatz zur Rinne, die
von innen mit Zinn gelötet wurde, sind die
Fallrohre nur genietet. Das ist sicher die
optisch bessere Variante wenn man sonst mit Zinn
arbeitet. Lieber wäre es mir jedoch gewesen,
wenn alles hart gelötet worden
wäre.
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Für
die Befestigung der Rohrschellen wurden
zunächst ein Loch zwischen die Klinkerfugen
gebohrt. Diese Bohrung wurde dann mit einem
Stück Holz ausgefüllt bevor die Schelle eingeschlagen wurde. Hmmm. Wenn man anders
keine Stabilität in die Fuge bekommt sicher
eine praktikable Alternative. Aber was
passiert mit diesem "Holzdübel"
wenn das Mauerwerk hier durchfeuchtet?
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Im
Bereich des Traufgiebels wurden die
Anschlüsse zum Mauerwerk mit Kupfer und Blei
ausgebildet. Auf die OSB-Schalung kommen nach
Dacora-Dachplatten, so eine Art
Kunstschiefer-Platten aus Eternit-Faserzement.
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Die
Ziegel werden im Bereich der Kupferkehle auf
dem Dach liegend schräg geschnitten. Das
belegen jedenfalls die Kratzer, die die Flex
auf der Blechoberfläche hinterlassen hat. Die
Pfanne auf der linken Seite der Kehle erfahren
diese Prozedur offensichtlich später.
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Hier
die Stelle, wo das Wasser vom Zwerchgiebel auf
die Dachfläche trifft. Hier wurde zusätzlich
mit Blei gearbeitet. "Sieht unhübsch
aus" würde unsere Sachverständige
hierzu sagen.
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Das
gleiche auf der anderen Seite des Giebels.
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Im
Bereich des Wandanschlusses steht die
Bleiabdeckung ca. 2 cm über der Pfanne. Hier
muss nachgebessert werden.
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Bis
auf die wenigen Stellen um den Traufgiebel ist
das Dach fertig eingedeckt.
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Diese
Version des Dunstrohres gefällt mir
persönlich besser als diese Dinger, die an
alte Dampfloks erinnern. Der Dunstrohrziegel
ist vollständig aus Ton.
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Dann
ist mir diese Schiene im Dachgeschoss
aufgefallen. Sie lag im Bereich des bereits
gestern eingebauten Velux-Fensters. Übrig
geblieben? Ich habe dann den Velux-Karton aus
der Mulde gezogen und daraus diese
Einbauanleitung des Velux-Eindeckrahmens
gefischt. In der Abbildung 8a dieser
Anleitung findet man die Schiene wieder.
Demnach fungiert sie als Wasserabweiser
oberhalb des Fensters gegen Wasser, das ggf.
auf der Unterspannbahn bis hierhin gelangt.
Nun ja, morgen früh sind die Dachdecker ja
noch da.
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So,
und hier der Trümmer mal aus der Totalen
geknipst. Sieht schon fast fertig aus.
Jedenfalls von außen.
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| 06.06.2007: |
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Die
Frage zur "überschüssigen" Schiene
des Velux-Fensters ist geklärt. Sie muss nur
bei Verwendung bestimmter Ziegeln in
Abhängigkeit vom Abstand zum Fenster
eingebaut werden.
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Heute
war der Tischler da, der uns die Innentüren
einbaut, zum Aufmessen da. Nebenbei hat er die
eingebauten Fenster begutachtet. Dabei ist ihm
aufgefallen, dass das Dichtband zwischen
Haustür und Klinker zu weit unten angebracht
wurde. Unhübsch.
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Zudem
fehlen die Endkappen unter den Rollladenführungen. Stellt sich die Frage, ob
das beim Abspritzen dicht wird.
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Ebenso
bei den bodentiefen Fenstern. Die
vorgeschriebenen Aluprofile sind jedoch
angebracht worden.
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Die
Fensterbeschläge sind von der Firma Roto, Typ
Centro, mit Pilskopfbeschlägen.
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Hier
der Schnapper der verhindert, dass bei
geöffnetem Fenster auf Kipp-Position
umgeschaltet werden kann.
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Die
Haustür schließt an drei Stellen. Zu sehen
ist links ein Riegel, der in die Zarge
greift. Rechts einer von drei Beschlägen, die
das Aushebeln der Tür verhindern sollen. Der
Tischler meinte, insgesamt betrachtet seien
die Beschläge guter Standard.
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| 08.06.2007: |
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Den
Brückentag hat ein Dachdecker der Firma
Schlüter genutzt um die Restarbeiten zu
erledigen. Rechts vom Veluxfenster hat er vier
schmale Streifen Ziegel mit Silikon angeklebt. Ich
fand das optisch die bessere Lösung. |
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Zufällig
fiel mir auf, dass der Dachdecker, der die
Bahnen im EG aufgeschweißt hat, die
Illbruck-Folie an der Haustür weggesengt hat.
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Das
ist das Material, was ich am Wochenende
verbauen werde. Sat-Schüssel mit Mast, 200m
Sat-Koaxkabel und 500m Cat7-Kabel für
Netzwerk und Telefon.
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