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geht´s weiter zur Seite Innenausbau
II.
Für eine
größere Darstellung der Fotos einfach
draufklicken.
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| 10.06.2007: |
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Das
Hantieren mit der 500m-Trommel gestaltete sich
einigermaßen unkomfortabel. Da ich keinen
passenden Ständer zum Abrollen hatte bastelte
ich kurzer Hand einen. Auf die beiden
Stützen, die eigentlich das provisorische
Geländer am Treppenauge bildeten, legte ich
einen Gerüststange und hing die Trommel ein.
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Zum
Glück ist die entsprechende Kabellänge aufs
Kabel gedruckt worden. Sonst wäre ich heute
nicht so weit. Das erleichtert die Arbeit enorm.
Verblieben sind 231m. Das bedeutet, dass ich auf
dem Spitzboden und im Dachgeschoss 269m
Netzwerkkabel für LAN und Telefon verlegt habe.
Das war auch genau der richtige Zeitpunkt weil
morgen die Trockenbauer beginnen. Das EG nehme
ich mir dann morgen und übermorgen vor.
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Die
Kabel im DG werden direkt auf der EG-Decke
verlegt. Zur Befestigung habe ich verzinktes
Lochband verwendet. Durch den Durchbruch zum
HWR gehen alle Kabel bis unter die Treppe im
EG. Dort wird irgendwann der Netzwerk-Switch
und die Telefonanlage installiert.
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Die
Dosen werden 30 cm über dem Fußboden (OKFF)
liegen, also 40 cm über der Betondecke. Für
die Mauerschlitze habe ich zunächst die
Mauernutfräse benutzt. Die lärmt und staubt
jedoch ohne Ende. Bei unverputztem Ytong-Stein
macht sie auch nicht wirklich Sinn. Alle
weiteren Schlitze habe ich einfach mit einem
Edelstahlspachtel mit Klinge vorsichtig
herausgeklopft.
Mauerschlitze darf man in
tragende Wände übrigens nicht willkürlich
fräsen. Hier gilt die DIN 1053-1 wo genau
beschrieben ist wie lang und tief die Schlitze
im jeweiligen Mauerwerk sein dürfen.
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Hier
kommen die Kabel herunter in den HWR. An
dieser Stelle bauen die Trockenbauer
einen Kanal für die Heizungsrohre. |
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Dann
laufen sie auf dem Boden durch die Tür bis
unter die Treppe. Bei Cat7-Kabel sind nur
bestimmte Biegeradien zulässig. Und drauf
rumtrampeln sollte man auch nicht. Die Kabel
im Türdurchgang werde ich noch irgendwie
schützen müssen. Im EG habe ich die
Lochstreifen zu einer Schlaufe gebogen mit nur
einer Schraube in den äußersten Rand des
Raumes neben die Schweißbahn gedübelt.
Letztendlich wollte ich die
Feuchtigkeitssperre im EG nicht perforieren.
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Die
Leitungen in den Spitzboden habe ich mit
gewöhnlichen Kabelschellen befestigt. Rechts im
Bild hatte ich den Anspruch die Kabel zwischen
Giebelwand und den ersten Dachsparren zu
nageln. Ich schmeckte den Schweiß auf der
Zunge...
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Die
Kabel enden dann irgendwo auf dem Spitzboden.
Irgendwann wollen wir mal den Spitzboden
ausbauen.
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Unter
der Betontreppe enden dann alle Kabel. Hier
kommen der Switch und die Telefonanlage hin.
Von hier aus gehe ich dann auch los um das EG
zu verkabeln.
Freitag hatte sich die Firma Elektro Wendt
für Montagnachmittag angekündigt und die
Elektroinstallation abzustimmen. 100m
NYM-Kabel für Feuchträume, diverse
Putzdosen, etc. habe ich bereits eingekauft. |
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| 11.06.2007: |
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Montagmorgen um halb neun stand die Firma
Henry Wendt aus Gröditz vorm Haus. Zwei
Trockenbauer und ein Mann für die
Sanitärinstallation waren nachts um halb drei
losgefahren um von Montag bis Donnerstag 40
Arbeitsstunden abzureißen.
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Was
ich auch nicht wusste und was auch nicht aus
der Leistungsbeschreibung hervorgeht ist die
Tatsache, dass die Wasserleitungen im HWR und
Küche sowie der Spülenabfluss in der Küche
auf Putz installiert werden. Warum der
Waschmaschinenan- und -abfluss, direkt daneben
auf dem rechten Foto, dann wiederum unter Putz
ausgeführt werden, weiß hier niemand.
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Vorn
im Bild liegt die Wasserleitung für die Außenzapfstelle.
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Hier sieht man sie von außen schon fertig
installiert.
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Für
die Heizungs- und Wasserinstallation wird das Uponor-Verbundrohrsystem
mit 16 mm und 20 mm Innendurchmesser verwendet.
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Die
Trockenbauer waren an ihrem ersten Tag auch
schon fleißig. Zunächst wurden die 18er
Dachsparren mit 3 cm dicken Dachlatten
aufgedoppelt. Anschließend wurden 3 cm dicke
hellgrüne Styrodur-Streifen daraufgeschraubt.
Dieses Styrodur
4000CS gibt es eigentlich nur in
Plattenform. Für Viebrock wird es in Streifen
geliefert. Hiermit werden die Sparren nicht
nur auf die für die Dämmung erforderliche
Tiefe von 24 cm gebracht, das Styrodur
fungiert bei 2-Litern-Häusern gleichzeitig als thermische
Entkopplung.
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Anschließend
wird eine Klimamembran über die
Dämmung gebracht. Die Dichtigkeit dieser
Folie wird für den Blower-Door-Test
ausschlaggebend sein. Die am schwierigsten
abzudichtenden Stellen sind hierbei die Bodenleinschubtreppe
sowie das Velux-Fenster. Die
Trockenbauer haben unheimlich Respekt vor dem
Blower-Door-Test und kleben entsprechend viel.
Sollte dieser kurz vor der Abnahme nicht
entsprechend gut ausfallen, fängt nämlich
sonst die Sucherei an. Deshalb, und auch wg.
Frau Ehling, die die interne
Qualitätskontrolle bei Viebrock
stichprobenartig macht, wird alles
fotografiert. Beim Blower-Door-Test strebt
Viebrock eine Luftwechselrate von höchstens
1,0 an. Mehr darf es auch nicht sein da dieser
Wert im Rahmen der Wärmebedarfsberechnung
herangezogen wurde.
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Verklebt
wird die Membran mit diesen Klebebändern, die
Rolle kostet ca. 30 €. Die
Anschlüsse an die EG-Decke und die
Giebelwände werden mit Isover Vario DS
hergestellt. Der Sachse nennt das Zeugs
einfach "Schmatze".
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Jedes
Kabel, jedes Leerrohr, das hinter die Folie
geführt wird, wird durch eine Luftdichte
Klebemanschette geführt, jede kritische
Stelle wo die Folie durch Holzausdehnung
reißen könnte wird zusätzlich verklebt.
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12.06.2007:
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Am
Dienstag stand dann bereits die Wärmepumpe.
Hinter der WP wurden zwei Sicherheitsventile
auf einem Leitungsstrang zusammengeführt. Auf
meine Intervention wurden sie später
separiert. Dort wo Rohrschellen verwendet
wurden, werden diese später noch ordentlich
verklebt.
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Die Heizungs- und Wasserrohre werden gnadenlos
auf die Schweißbahn genagelt. Wieso hatte ich
mir beim Kabelverlegen eigentlich soviel Mühe
gegeben die Schweißbahn nicht zu perforieren?
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Inzwischen
sind zwei Elektriker für die
Rohinstallation
eingetroffen. Leerrohre werden nur für
Telefon- und TV-Kabel und unter den
Türschwellen verwendet.
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Ansonsten werden alle NYM-Kabel an den Wänden
entlang nackt auf die Schweißbahn genagelt.
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Inzwischen
steht bereits das Innotec-Vorwandelement im
Dusch-WC.
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Auch die Bodentreppe ist bereits eingebaut,
die Decke ist schon mit Rigips verkleidet.
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| 13.06.2007: |
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Am
Mittwoch stehen bereits die C-Profile aus
Zinkblech. Das Tempo ist echt irre.
Kostenneutral bietet Viebrock die Erstellung
des Mauerwerks im DG auch mit mannshohen Ytong-Elementen
an, die aber nur verspachtelt
werden. Die Trockenbauer bestätigten, dass
die Rigipswände den besseren Schallschutz
bieten.
Unten rechts im Bild ist die Wand zwischen Bad
und einem Schlafzimmer zu sehen. Hier wird
auch ein Innotec-Elemente beplankt, notwendig durch die bessere Stabilität der
Vorwandelemente im Bad.
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Geschraubt
wird mit einem Magazinschrauber Makita 6833.Die Munition liegt zu
Tausenden im gesamten
Dachgeschoss herum. Das Ding arbeitet mit einer
automatischen
Schraubennachführung zum schnellen und
einfachen Arbeiten mit einer Hand
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Mir
war sofort klar: wenn ich irgendwann den
Spitzboden ausbaue brauche ich unbedingt so
ein Ding. Schneller geht´s einfach nicht. Der
Neupreis liegt bei ca. 325 €.
Anschließend geht das Ding dann wieder über
ibai wech. Allein das Geräusch von diesem
Gerät lässt Kleine-Jungen-Herzen höher
schlagen.
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| 14.06.2007: |
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Immer
dann, wenn zusätzliche Stabilität
erforderlich ist, werden die Rigips-Wände an
einigen Stellen mit Holz verstärkt. Links bei
der Duscharmatur im DG, rechts ein
Lichtwandauslass. Die Wandscheiben für die
Armatur wurden übrigens wie alle anderen
auch, die nicht in einem Vorwandelement
montiert sind, nicht schallentkoppelt. Das ist
nicht fachgerecht und muss nachgebessert
werden.
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Hier
kommt später die Wanne hin. Der Wannenträger
darf keine Berührung zur Wand haben.
Schallschutz eben.
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Rechts daneben schon das Element für das WC.
Die Eckventile sind verdrehgesichert. Rechts ist
es nicht an der Wand verschraubt, federt ein
wenig. Das Element muss mit 400 kg belastet
werden können ohne nachzugeben.
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Hier
ist die Wasserleitung zur Duscharmatur
erkennbar.
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Die Elektriker haben inzwischen mit der
Verkabelung im DG begonnen.
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Bei
der Schalterserie haben wir uns übrigens für
die Siemens Serie Delta profil in titanweiß
entschieden. Tipp: Waren bspw. sieben
Steckdosen für ein Kinderzimmer vorgesehen
habe ich diese an sieben unterschiedlichen
Stellen einzeln platziert. Anschließend habe ich ein
Wochenende damit verbracht diese
Stand-alone-Dosen auf 2er- oder 3er-Dosen zu erweitern wo ich es für
notwendig hielt. Das heißt, ich habe mit
einem Dosensenker die Löcher für
zusätzliche Dosen direkt neben diesen
Stand-alone-Dosen eingebracht. Dort werden nun
teilweise von mir Zweier- und Dreier-Dosen
installiert. Auf diese Woche habe ich ziemlich
genau 73 zusätzliche Dosen geschaffen. Bei
einem Aufpreis von 35 Euro, die der
Installateur berechnet hätte, lohnt sich
schon der Aufwand. Die Selbstkosten je Dose
liegen bei ca. 5 bis 7 €, je nach dem, ob
Zweier- oder Dreier-Rahmen verwendet werden.
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| 15.06.2007: |
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Am
Freitag wurde dann noch der Heizkreisverteiler
im DG eingebaut. Er ist aus verzinktem Blech.
Wir werden ihn irgendwann noch weiß
endlackieren müssen.
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Hier das Innotec-Vorwandelement im Bad. Zu sehen
ist hier noch das 50er HT-Rohr, an dem zwei
Waschbecken und die Dusche angeschlossen sind.
Auf meine Intervention hin wurde es wieder
rausgerissen. Die beiden Waschtische und die
Dusche haben zusammen einen Anschlusswert von
1,6. Hierfür ist ein Rohrdimension von
mindestens 70mm erforderlich wenn es nicht
zusätzlich entlüftet ist. Dieses wurde dann
auch eingebaut.
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| 16.06.2007: |
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Am
Freitag sind die Innenputzer gekommen, zwei
Tage später als geplant. Sie haben bis
einschließlich Dienstag alle Wände verputzt.
In den Badezimmern wurde Kalk-Zement-Putz
aufgebracht, in allen anderen Räumen
Gipsputz. Die Putzreste wurden entweder
mitgenommen, im Garten verscharrt oder, entgegen meines
ausdrücklichen Hinweises, auf den Berg
Mutterboden gekippt. Ihre Arbeit selber
bewerte ich als gut. Die Wände sind glatt wie
Kinderpopos.
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| Leider
wurden die Kurbelgelenkwellen für die
Rollladenkästen krumm und schief wieder
angeschraubt. Teilweise wurde der Putz wieder
soweit entfernt, dass sich an diesen Stellen
Lücken bilden. Sieht ziemlich bescheiden aus,
wie ich finde. Daneber erkennt man die Fäden
der Elektrodosendeckel. Dort sitzen die
Elektrokabel für die Rohrmotoren die
ich irgendwann mal nachrüsten möchte.
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| 18.06.2007: |
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Montagabend
um halb acht rief dann noch der Handwerker an,
der die Kernbohrungen im HWR ausführen
wollte. Die Betonbauer hatten ja beim Legen
der Bodenplatte die entsprechenden
Durchführungen vergessen.
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Er
traf um halb neun ein und hatte eine Stunden
später diese beiden Löcher gebohrt. Das
obere ist noch mit Bohrwasser gefüllt,
welches er später absaugte.
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In
die Löcher steckte er abschließend 100er
HT-Rohre, die herausragen damit die
Estrichleger die Löcher nicht wieder
verfüllen. Der Mann denkt mit.
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Auf
den Bildern sieht man das Bohrgerät sowie
diverse Bohrkronen.
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| 27.06.2007: |
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An
dieser Stelle möchte ich mal bedanken. Mich
erreichen viele Mails von Lesern und
Interessierten dieses Tagebuches die diese
Seiten loben oder einfach nur gut oder sogar
toll finden. Ich habe einfach nicht die Zeit
auf alle allgemein gehaltenen Mails zu
antworten, hierfür bitte ich um Verständnis.
Ich registriere zeitweise über hundert
Seitenzugriffe täglich. Und wen wundert´s, die Seite
"Baufortschritt" wird am häufigsten
aufgerufen.
Zu Euren häufigsten Fragen:
Nein, das Thema Finanzierung wird hier auch
noch verhackstückt, auch wenn hier noch rein
gar nichts dazu steht.
Ja, ich würde beim Hausbau IMMER einen
Sachverständigen hinzuziehen. Die Kosten
hierfür amortisieren sich meiner Meinung nach
immer. Entweder bereits während der Bauphase
oder erst später wenn der Putz eben nicht
reißt oder es nach Ablauf der Gewährleistung
eben nicht durch die Steckdosen zieht.
Ja, wenn ich die Möglichkeit hätte würde
ich beim nächsten Mal einiges anders machen.
Hinterher ist man immer klüger. Hierzu dann
mehr auf der Seite "Fazit" wenn ich
ein solches zusammenfassen kann.
Nein, ich erstelle derzeit keine
Bautagebücher für andere. Fragt mich noch
einmal wenn wir eingezogen sind und wir wieder
Zeit für anderes haben.
Zum Thema "Darf man ausführende Firmen
namentlich im Internet erwähnen?" ist
das rechtlich gesehen so lange einwandfrei, so
lange ich von beweisbaren Tatsachen berichte und selbst
keine beleidigenden Wertungen abgebe. Stern-TV berichtet ja
auch, dass Aldi pestizidbelastetes Gemüse
verkauft.
In der letzten Woche habe ich wenig
dokumentiert. Beispielweise habe ich die Fuger,
die an einem Tag das komplette
Klinkermauerwerk verfugt haben, völlig
geschlampt. Sie haben übrigens klasse
gearbeitet, das muss ich wirklich sagen. Wenn
ich also mal ein, zwei Tage nichts neues
einstelle, heißt das nicht, dass nichts
passiert. Bis auf drei oder vier Tage Leerlauf
war in der gesamten Bauzeit täglich was auf
der Baustelle los. Mir fehlt dann einfach die
Zeit. Hinzukommt dass ich mir einen
Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen
habe. Da bin ich eigentlich nur auf der
Baustelle wenn es sein muss.
Für mich selbst habe ich mir vorgenommen
darauf zu achten weniger subjektiv zu
dokumentieren. Wenn ich ältere Beiträge noch
mal lese fällt mir auf, dass ich darauf mehr
achten muss.
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Was
ist heute passiert? Heute
haben zwei Mitarbeiter der Firma Wendt
begonnen die Fußböden für den Aufbau der Fußbodenheizung
(FBH) vorzubereiten. Wir
bekommen außer im HWR und in der Speisekammer
überall FBH. Im EG wurden zunächst 7cm dicke
Styropor-Platten lose auf die Bodenplatte
gelegt. Darüber wurden 5 cm dicke
System-Verbundplatten aus
Polystyrol-Partikelschaum und FCKW-freiem
Polyurethanschaum der Firma
Roth gelegt. Sie fungieren sowohl als Wärme-
als auch als Trittschalldämmung.
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Im
Bild ist eine 3 cm dicke System-Verbundplatte,
die im DG direkt auf den Beton gelegt wurden.
Ein aufgedrucktes Raster erleichtert die
exakte Fixierung der Heizrohre entsprechend
der Verlegeabstände.
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Die
Platten haben eine zweiseitige 30mm breite
selbstklebende Überlappung. So lässt sich
ein sicherer Abschluss gegen Feuchtigkeit und
Estrich (entsprechend DIN 18560) erreichen.
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Die Rohre werde mit diesem Roth-Tacker auf der
Systemplatte befestigt.
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Hier
im Bild die Tackerklammern mit Widerhaken.
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Verbaut
wird das Roth-PEX-Rohr mit 10mm Innen- und
2mm-Außendurchmesser. Es wird in den Wohnräumen
in 20 cm-Abständen und in den
Bädern doppelt so eng verlegt.
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Um
den Estrich, der direkt auf die FBH-Rohre
gelegt wird, von den Wänden, etc.
schalltechnisch zu entkoppeln wird zwischen
Verbundplatte und Putz ein Randdämmstreifen
geklebt oder getackert. Daran hängt am
unteren Rand ein ca.
20 cm breiter Streifen Folie, der verhindert,
dass Estrich in evtl. vorhandene
Zwischenräume fließt. Wichtig ist, dass der
Randdämmstreifen sauber bis in die letzte
Ecke geführt wird um Hohlräume zu vermeiden.
Der Randdämmstreifen soll mindestens 5 mm dick
sein um dem Estrich später die Möglichkeit
zu geben sich auszudehnen ohne Spannungen
aufzubauen. Direkt
vor den bodentiefen Fenstern sollten die Rohre
etwas enger als üblich um dort eventuellen
Wärmebrücken vorzubeugen. Das ist rechts gut
erkennbar.
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Im
Bereich der geplanten Estrichfugen werden
die Rohre zusätzlich mit diesen Überziehern geschützt.
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In den Bereichen wo sich Hohlräume bilden, bspw.
durch auf dem Boden verlaufende Leerrohre,
etc., werden diese mit dieser
Ausgleichsschüttung verfüllt. Sieht aus wie
feines, zerbröseltes Styropor, ist es
wahrscheinlich auch.
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Die
Verlegung von FBH erfolgt entweder mäanderförmig
nach Tichelmann (schlangenförmig) oder
bifilar (Schneckenform). Der bifilaren
Verlegung wird nach Möglichkeit der Vorrang
gegeben, da mit dieser Verlegeart eine gleichmäßige
Wärmeverteilung im beheizten Raum erreicht
wird, so wie bei uns geschehen. Weitere Infos
bietet kurz und knapp auf acht Seiten aber
sehr informativ dieses pdf-Dokument
des Bundesverbandes Flächenheizungen e.V..
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Im
Bild zu sehen ist der Heizkreisverteiler im
HWR in der Aufputz-Ausführung. Er bietet
Anschlussmöglichkeiten für sechs Heizkreise.
Bei uns sind alle Möglichkeiten
ausgeschöpft. Auch die im DG, dort wird der
HKV übrigens unter Putz installiert.
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Im
Bad wurden inzwischen die Dusch- und die
Badewanne aufgebaut. In die Wannenträger sind
Löcher für die Revisionsöffnungen
eingebracht worden. Die Wannenträger müssen
wegen des Schallschutzes mit etwas Abstand zu
den anliegenden Wänden aufgestellt
werden.
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Hier
im Bild ist der zusätzliche Radiator im Bad
zusehen, die FBH wird hier noch verlegt. Die
darüber liegende Fensterbank wird noch ein
paar cm aufgebaut und dann verfliest. Unter
dem Radiator verläuft die Abflussleitung für
die Waschtische und die Dusche, nun in der
70mm HT-Rohr-Ausführung. Der Estrich würde
den Abfluss nicht mehr überdecken, hier baut
der Fliesenleger noch einen Rohrkasten.
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Für
die Wandheizkörper läuft gerade die
Dichtigkeitsprobe. Es werden 6 bar Luftdruck
auf die Leitung gegeben, dieser muss morgen
früh auch noch gegeben sein.
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Im
EG-Bad haben die Jungs für uns Styropor auf
93cm zurecht geschnitten und in 20 cm Höhe
auf die Bodenplatte gelegt. Eigentlich war das
meine Aufgabe weil wir die Dusche im EG in
Eigenleistung erbringen. Mein Muskelfaserriss
schränkt mich jedoch zu sehr sein. Aus dem
Styropor bastele ich später den
Wannenträger. Die Duschwanne ist aus Keramik,
deshalb muss sie vollflächig aufliegen.
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| 28.06.2007: |
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Heute
sind die Heizungsbauer fertig geworden. Im Bad
wurden zwei Heizkreise verlegt "weil am
Heizkreisverteiler noch einer übrig war."
Nachtrag vom 29.08.07: Das mag energetisch
sinnvoll sein, bringt aber optische Nachteile.
Der über den Heizkreisen aufzubringende
Estrich muss den beiden Heizkreisen
entsprechen. Das heißt, es muss eine
Dehnungsfuge eingebaut werden. Diese darf
nicht überfliest werden. Bei einem 10 qm
großen Bad völlig überflüssig und
unschön. |
Die Empore wird von den durchlaufenden Vor-
und Rückläufen der Heizkreise in den DG-Räumen
mitgeheizt. Anders als im EG, dort
hat sogar die Diele einen eigenen Heizkreis
mit eigenem Raumtemperaturregler.
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Hier
die Diele im EG. Der Bereich unter der Treppe
wird nicht mitbeheizt. Hier entsteht
noch ein kleiner Abstellraum wo ich
unter anderem den Server unterbringen werde,
der erzeugt ausreichend Abwärme Wärme für diesen Mini-Raum. |
Im
Gäste-Bad wurden die Heizschleifen recht
kreativ verlegt.
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In
der Küche haben wir unter dem Bereich der
geplanten Küchenzeile bewusst keine FBH legen
lassen. Dort würde sich die Wärme sowieso
nur stauen. Um der Wärmebrückenbildung an
der linken Außenwand entgegenzuwirken haben wir
dort jedoch den Vorlauf entlang laufen lassen. |
Zwei
Tage später als vorgesehen wurde dann noch
begonnen eine von zwei Tiefenbohrungen für
die Erdsonde vorzunehmen. Sie soll die
notwendige Energie für unsere Wärmepumpe zu
Tage fördern. Das Bohrgerät hatte ich mir
eigentlich größer vorgestellt. Neu kostet es
jedoch immerhin 130 T€.
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Ein
Mini-Bagger hat zunächst eine kleine Grube
ausgehoben. Diese fungiert als Spülbecken.
Das Bohrgut/Bohrschlamm setzt sich hierin ab.
Eine Pumpe führt das Wasser zum Bohrgerät
zurück, wo es unten in der Tiefe weiteres
Bohrgut hochspült. Rechts im Bild ist der
Bohrer bei der Arbeit. |
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Sobald
weitere zwei Meter tief gebohrt wurden, wird
die Maschine gestoppt, die Bohreraufnahme nach
vorn geschwenkt und eine weitere
2m-Verlängerung aufgeschraubt. Das wiederholt
sich so lange bis die avisierten 55m erreicht
sind. |
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Toll,
dass gebohrt wird. Meine Freude hält sich
jedoch in Grenzen und bekommt einen faden
Beigeschmack nachdem ich telefonisch das
Umweltamt von der Bohrung informiert habe. Das
Umweltamt erteilte uns den Erlaubnisbescheid,
dem Erdreich für die Nutzung einer
Wärmepumpenanlage die hierfür benötigte
Erdwärme zu entziehen. Als Betreiber der
Anlage bin ich verpflichtet, das Umweltamt vom
Zeitpunkt der Ausführung der Bohrarbeiten zu
informieren. Für die Beantragung der
erforderlichen Erlaubnis haben wir bei Hausbau
Bethel eine entsprechende Vollmacht
unterschreiben müssen. Wir hätten einen
solchen Antrag selbst nicht stellen können da
hier sehr viele technische Details benannt
werden müssen.
Der Erlaubnisbescheid enthält 27 Auflagen und
14 Hinweise. Klingt kompliziert, diese sind
jedoch alle recht verständlich formuliert und
nachvollziehbar. Dem Umweltamt geht es um den
Schutz der Grundwasserschichten, die während
der Tiefenbohrung durchdrungen werden. Bspw.
muss die Erdsonde und auch das
Verpressmaterial, das verwendete
Frostschutzmittel, etc. bestimmten technischen
Anforderungen und EG-Sicherheitsrichtlinien
genügen. Die Bohrung muss im Detail
dokumentiert werden.
Daneben muss die ausführende Firma DVGW-zertifiziert
sein. Die Firma ist bei der Antragstellung
für diese Erlaubnis namentlich zu benennen
und nur sie wird vom Umweltamt in der
Genehmigung als ausführende Firma zugelassen.
Der Genehmigungsbescheid liegt Hausbau Bethel
seit Anfang August 2006 in Kopie vor.
Tatsächlich führt die Bohrung heute eine
andere Firma aus als im Erlaubnisbescheid
benannt ist. Und diese Firma ist eben nicht
DVGW-zertifiziert. Firmen mit diesem Zertifikat
weisen damit die erforderlichen Fachkenntnisse
und Qualifikationen nach, die die
Länderbehörden für die Erstellung
geothermischer Anlagen voraussetzen.
Die Firma war am nächsten Morgen noch mal auf
der Baustelle, haben die Arbeiten jedoch nicht
fortgeführt sondern nur die Maschine für die
zweite Bohrung positioniert. Sie scheinen jäh
unterbrochen worden zu sein. Vielleicht durch
einen Anruf?
Da ich als Bescheidempfänger und Betreiber
der Anlage dafür gerade stehe, dass die
Auflagen des Umweltamtes eingehalten werden,
droht mir nun nach dem Gesetzestext des § 41
Abs. 1 Nr. 1 Wasserhaushaltsgesetz NRW ein
Bußgeld von bis zu 50.000 €. Also mal
wieder ein Thema für den Anwalt.
Persönlicher Kommentare enthalte ich mich and
dieser Stelle. Schließlich hatte ich mir
vorgenommen weniger subjektiv zu berichten. |
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| 03.07.2007: |
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Das
Telefax vom Anwalt hat Wirkung gezeigt. Es
wurde folgendes klar. Die Firma Nibe ist mit
der Tiefenbohrung beauftragt worden und
bedient sich wohl üblicherweise einer Firma
aus Celle, die dann die Tiefenbohrungen
durchführt. Diese Firma hatte jedoch aufgrund
des Wärmepumpenbooms im letzten Jahr so gut
zu tun, dass sie wiederum die ausführende
Firma aus Steinhagen beauftragt hat unsere
Bohrung auszuführen. Alle sind davon
ausgegangen, dass alle DVGW-zertifiziert
seien.
Morgens um 9 Uhr trafen sich also fünf
Mitarbeiter inkl. Chef von der
Brunnenbauer-Firma aus Steinhagen, ein
Mitarbeiter der DVGW-zertifizierten Firma aus
Celle und ein Mitarbeiter des städtischen
Umweltamtes. Die Brunnenbauer-Firma verpresste
die beiden Bohrlöcher, der Mann aus Celle
beaufsichtigte die Verpressungen mit dem
notwendigen Sachverstand und der Mitarbeiter
des Umweltamtes kontrollierte die Ausführung
und prüfte die verwendeten Materialien. |
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Und
hier das Ergebnis der beiden Bohrungen. Die
Erdwärmesondern der Firma Frank
aus Hessen. Die Sonde der letzten Bohrung hat
noch Auftrieb durch den Verpressvorgang so
dass sie mit Hilfe von zwei 25kg-Säcken
gebremst werden muss. Rechts im Bild ragt ein
KG-Rohr aus dem Boden. Dieses wurde auf
einer Länge von 8m eingeführt um zu
vermeiden, dass die oberen weicheren Schichten
zusammenfallen und das Bohrloch verfüllen. |
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Hier
sieht man das Bohrgestänge. Es sind 28
Stück. Wenn hier keines mehr liegt, weiß der
Bauherr, dass die 55 Meter erreicht wurden.
Die Bohrer selbst ist dicker, er hat
einen 165er Durchmesser.

Abschließend wurde das Bohrgut (klingt
positiv ist aber eigentlich nur ziemlich
ekliger, schmieriger Matsch) in diese Mulde
gebaggert. Die 4 cbm-Mulde wurde fast voll. |
Mit
diesem "Dämmer" wurde verpresst.
Das heißt, neben den vier 32mm-Rohren der
Erdsonde wurde ein genauso dicker Schlauch mit
in die Tiefe geführt. Anschließend wird der Dämmer,
eine Zement-Suspension, mit Wasser angemischt
und so lange in die Hohlräume zwischen
der Sonde und Bohrloch gepumpt bis das Zeugs
oben austritt. Der Verpress-Schlauch wird
danach nur abgeschnitten und verbleibt im
Bohrloch. In der Bohrgenehmigung war
eigentlich die Rede von ThermoCem,
einem Thermo-Zement vom gleichen Hersteller Heidelbergcement.
Dieser hätte eine wesentlich bessere
Wärmeleitfähigkeit gehabt, ist aber dreimal
so teuer. Hier wird also auf Kosten des Kunden
gespart. Wenn ich noch mal auf die Welt komme,
würde ich das bei nächsten mal im Vertrag
fixieren lassen.
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Parallel
zu den Bohrarbeiten draußen wirkten drei
Estrichleger aus Beckum. Sie verlegten die
Räume ohne Fußbodenheizung, wie hier im HWR,
noch mit Styropor. |
Fugen
und Lücken verfüllten sie wieder mit diesem
"Hühnerfutter". Der Sockel der
Wärmepumpe wird nicht mit Estrich verfüllt.
Er steht hohl auf der Bodenplatte.
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Nachmittags
war bereits der komplette Estrich im
Dachgeschoss gelegt. Der Estrich wurde vorm
Haus mit Cemex, HeidelbergCement und
Viebrock-Estrichzement und einem Berg fix
gelieferten Kiessandes gemischt und ins Haus
gepumpt. Die Estrichfugen werden mit einem
Kellenschnitt eingefügt. Die Luftfeuchte im
Haus ist enorm. Das Kameraobjektiv war sofort
von Wasserdampf beschlagen. Das EG kommt
morgen dran. |
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Im
Bild sieht man die Estrichgitterbewehrung. Sie
wird überall dort auf die Heizungsrohre
gelegt wo später gefliest werden soll.
Sie soll Schwindspannungen reduzieren und den
Risseversatz begrenzen. |
Hier
am Treppenansatz sieht man sehr schön die
Estrichdicke. Es sollten laut Baubeschreibung
7 cm sein.
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| 04.07.2007: |
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Im
Erdgeschoss ist inzwischen auch der Estrich
gelegt worden. Die Estrichleger sind wieder
weg, der Kiessand hat, wie fast alles was
geliefert wird, gerade so ausgereicht. Die
nächsten drei Tage soll der Estrich nicht
betreten/punktuell belastet werden. |
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Also
genau der richtige Zeitpunkt um rund ums Haus
die Hausentwässerung fertigzustellen. Die von
uns beauftragte Firma E. aus Werther wird
morgen damit beginnen und soll am Wochenende
damit fertig sein.
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| 05.07.2007: |
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Nachdem
die Schmerzen meines angeblichen
Muskelfaserrisses in meinem linken
Oberschenkel ohne Schmerzmittel nicht
auszuhalten waren habe ich mich heute zur MRT-Kernspintomographie in die Röhre schieben
lassen. Es wurde nun deutlich, was weder mit
normalen Röntgenaufnahmen und erst recht
nicht mit Ultraschall erkennbar war. Bei mir
ist der linke Hüftknochenkopf, diese Kugel,
die in der sog. Pfanne sitzt, angebrochen. Das
umgebende Knochengewebe ist arg in
Mitleidenschaft gezogen worden, was die
Schmerzen verursacht. Der Schmerz zieht mir
runter bis ins Schienbein. Fragt mich nicht,
wobei ich mir das geholt habe. Die Medizin hat
da auch wenig Erklärungen für. Operiert wird
so etwas zum Glück nicht. Ich darf nun nur
noch auf Gehhilfen laufen um das Gelenk zu
entlasten und nehme etwas gegen die Schmerzen.
Heilen soll das dann von selbst wobei der
Heilungsprozess zwei bis vier Monate dauern
kann, in extremen Fällen sogar bis zu einem
Jahr. Für dieses Bautagebuch bedeutet das,
dass es zukünftig nur noch wenig Bilder geben
wird, da ich nun viel delegieren muss. Dies
gilt auch für die Eigenleistungen. Zum Glück
kennt sich meine Älteste sehr gut mit meiner
Canon EOS 300D aus, mit der ich die Bilder
mache.
Apropos Bilder; die von uns beauftragte Firma
E. aus Werther hat mit der Herstellung der
Entwässerungsleitungen begonnen. Sie wird
Montag fertig sein. Im Haus selbst ist der
Estrich ja noch nicht begehbar, so dass dort
erst mal ruhiges feuchtes Klima vorherrscht. |
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Im
Bild ist der Minibagger zu sehen, der ca. 1m
tiefe Kanalschächte aushebt. Darauf zu achten
ist, dass die KG-Rohre mindestens ein 1%iges
Gefälle bis hin zu den Revisionsschächten
haben. |
Soweit
möglich werden Regenwasserkanal und
Schmutzwasserkanal in einem Schacht verlegt.
Links der Regenwasserkanal, rechts daneben
gerade noch erkennbar, der Schmutzwasserkanal
mit einem Abzweig zur Küche.
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An
der durch den Stahl markierten Stelle liegt
der Schmutzwasserabfluss des Dusch-WC´s im
EG. |
Hier
bereits ein angeschlossenes Fallrohr. Ich habe
zwar keine Ahnung, aber mein Gefühl sagt mir:
sieht irgendwie unfachmännisch aus. Für mein
Empfinden fehlt da so etwas wie eine
Rohrmanschette über dem Übergang.
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Hier
sieht man den Abfluss vom HWR, unterhalb der
Bodenplatte. Ich kenne das so, dass die
Abflussrohre aus KG-Rohr hergestellt sind und
mindestens 1m in das Erdreich
hineinragen. Ein KG-Rohr ist das
jedenfalls nicht. Das PE-Rohr
ist von der Firma Geberit
und es endet genau unterhalb Aussenkante
Bodenplatte. Tja, wenn man an drei Stellen 1 m
Rohr spart macht das in der Summe schon 3 m.
Und wenn im letzten Jahr deutschlandweit 1.323 Viebrockhäuser verkauft wurden kann man
so fast 4 Kilometer Rohr inkl. Einbau und
Transport einsparen.
Alle
neu verlegten Entwässerungsanlagen im
Erdreich sind auf Dichtheit zu überprüfen.
Diese Dichtheitsprüfung ist gemäß den Prüfrichtlinien
DIN EN 1610 durchzuführen.
Die
Prüfung der Rohrleitungen, Schächte und
Inspektionsöffnungen ist mit Luft
(Verfahren L) oder mit Wasser (Verfahren W)
durchzuführen. Eine getrennte Prüfung
einer Anlage, z. B. Schächte mit
Wasser und Rohre mit Luft, ist möglich.
Daneben ist der Zeitpunkt der Herstellung
der Entwässerungsleitungen der Kommune
mitzuteilen um dieser die Möglichkeit von
Nachprüfungen zu geben. Bei uns wurde diese
Dichtheitsprüfung mit Wasser vorgenommen.
Hierzu sind sämtliche Öffnungen des zu prüfenden
Leitungsabschnittes druckdicht zu verschließen.
Die PE Rohrleitung braucht wegen ihrer
längskraftschlüssigen Verbindung nicht
gegen Lageveränderungen gesichert werden.
Nach dem Füllen der Rohrleitung und vor der
eigentlichen Druckprüfung sollte eine
Vorbereitungszeit von ca. eine Stunde
eingehalten werden. Die Rohrleitungen sind
zur Prüfung bis OK Gelände mit Wasser zu füllen.
Der Prüfdruck darf am tiefsten Punkt der Prüfstrecke
max. 500 mbar, muss jedoch mindestens 100
mbar betragen. Der Prüfdruck ist innerhalb
von 10 mbar durch Auffüllen mit Wasser 30
Minuten aufrecht zu erhalten. Die Prüfanordnung
ist erfüllt, wenn das Volumen des zugefügten
Wassers auf die benetzte Innenoberfläche
folgende Werte nicht überschreitet:
-
0,15
l/m2 für Rohrleitungen
-
0,20
l/m2 für Rohrleitungen
einschließlich Schächte
-
0,40
l/m2 für Schächte und
Inspektionsöffnungen
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Zum
Schluss noch ein kurzer Blick durch die
Haustür auf den frisch gelegten Estrich.
Belasten darf man den Estrich erst nach drei
Tagen. Deshalb muss der Blick durch die
Haustür ausreichen. Auffallend ist hohe
Luftfeuchtigkeit und die Wärme, die einem
entgegenschlägt. |
Und
um einen Mangel zu erkennen
reicht es bereits aus die Haustüre zu
öffnen. Nach DIN 4109, Tabelle 4, ist der
Estrich von unbeweglich installierten
Baukörpern mit einem Randdämmstreifen schalltechnisch
zu entkoppeln. Bei unserer
Fertigbetontreppe ist das nur an den
sichtbaren Seiten des Treppenansatzes erfolgt.
Unter der Treppe ist der Estrich stumpf gegen
die erste Stufe gelegt worden. In welche
Richtung soll der Estrich da noch schwimmen
können?
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| 09.07.2007: |
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Heute teilte
uns unser Anwalt mit, dass Hausbau Bethel auch das zweite
Scheiben mit der Bitte, uns die gemessenen Werte an dem
wirkungslosen Fundamenterder mitzuteilen, ignoriert. Zur
Erinnerung an den Sachverhalt
bitte hier klicken. Dass diese Vorgehensweise von Hausbau
Bethel kein Einzelfall ist habe ich inzwischen auch von
anderen Bauherren erfahren, die dachten, ihnen würde so etwas
mit einem Viebrock-Franchisenehmer wie Hausbau Bethel
nicht passieren. Aber hinterher ist man ja bekanntlich immer
klüger. Ich habe bei jedem Termin mit dem Bauleiter
nachgefragt, ob wir eventuell sogar noch vor dem Abnahmetermin
am 03.08. eine Reaktion auf unser Schreiben - in welcher Form
auch immer - erwarten können. Der Bauleiter antwortete immer,
er könne da nichts zu sagen, er würde sich da heraushalten.
Da stellt sich dem depperten Bauherr doch die Frage, wofür
brauche ich einen Bauleiter, der meine Fragen nicht
beantwortet?
Apropos Abnahmetermin: Die Abnahme ist in § 12 VOB/B
geregelt. Demnach kann wegen wesentlicher Mängel die Abnahme
bis zur Beseitigung verweigert werden. "Wesentlich"
sind in diesem Zusammenhang Mängel, die die Funktionsfähigkeit
des Bauwerks beeinträchtigen, oder auch solche die die
Gebrauchsfähigkeit erheblich einschränken. Das lokale
Energieversorgungsunternehmen wird das Haus nicht an das
öffentliche Stromnetz anschließen, wenn keine ausreichende
Erdung gegeben ist. Ohne Strom ist das Haus in seiner
Funktionsfähigkeit beeinträchtigt. Schließlich wurde ein
Werkvertrag über die Erstellung eines Wohngebäudes und nicht
über einen stromlosen Trümmer geschlossen. Ich glaube schon,
dass man diesen Mangel als "wesentlich"
klassifizieren kann. Wie dem auch sei, ich bin
einigermaßen entsetzt. Nachtrag vom 29.08.07: Entgegen dem
Schreiben von Hausbau Bethel stellt sich nach
mehreren Messungen heraus, dass die
Fundamenterdung ausreichend ist.
Ich werde die Angelegenheit morgen früh zwei Ebenen höher
eskalieren lassen und rechne dann mit irgendeiner Reaktion.
Dazu morgen mehr.
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Die
Entwässerungsleitungen wurden heute
fertiggestellt. Ein Fallrohr ist krumm und
schief wieder montiert worden, da muss
nachgebessert werden.
Parallel dazu war heute der
Maler da. Er will bis Mittwochmittag alle Rigipswände
und Rohrkästen sowie die Fugen in den
Betondeckenteilen dreimal gespachtelt und
geschliffen haben. Herr Herrmann ist übrigens
ein sehr angenehmer Typ. Ich hatte bereits im
Vorfeld nur Positives von anderen Bauherren
über ihn gehört.
Dann war jemand da, der die Wandscheiben für
die Duscharmatur im EG, die ja bereits
eingeputzt sind, wieder freigelegt hat um die
Schallentkopplung nachzuholen. Zudem hat er
die Wärmepumpe an den Baustromkasten
angeschlossen um den Estrich trocken zu
heizen.
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| 10.07.2007: |
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Heute
Nacht gegen 4 Uhr habe ich meine Prioritäten
dann doch geändert. Anstatt mich um den
wirkungslosen Fundamenterder zu kümmern
wollte ich erst mal nur zum Arzt um mir
stärkere Schmerzmittel zu besorgen. Nachts,
wenn ich das Hüftgelenk überhaupt nicht
belaste, habe ich weitaus stärkere Schmerzen
als wenn ich ab und zu ein paar Schritte
mache. Das Schmerzmittel lässt nach ca. 4
Stunden in seiner Wirkung nach und wenn ich
täglich nur drei davon nehmen darf habe ich
nachts ein Problem.
Auf dem Weg zum Orthopäden bin ich noch kurz
am Haus vorbei um mit dem Elektriker zu
sprechen, dessen Anwesenheit heute eigentlich
geplant war. Er war jedoch nicht da. Dafür
war die Freude jedoch umso größer als ich in
die Diele kam. Da meine Arbeitskraft ja nun
ausfällt hatte ich die Firma SSH, Stefan
Stodiek Holztechnik aus Bielefeld beauftragt
unter der Betontreppe die Rigipswände auf
Holzständerwerk für meinen Technikraum zu
erstellen. Herr Stodiek wird uns auch die
Innentüren einbauen. Die Türen sehen so
aus, dem ein oder anderen werden sie bekannt
vorkommen:
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Insgesamt
werden elf Weißlack-Türen in massivem MDF
eingebaut, eine davon in der rechts
abgebildeten Variante. Die Beschläge werden
ähnlich wie rechts in Edelstahl-Rosetten-Ausführung
sein.
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Obwohl
es noch früh am Morgen war hatte Herr Stodiek
bereits das Ständerwerk erstellt. Kurz bevor
der Estrich gelegt wurde hatte ich in den
vorgesehenen Wandbereichen 10 cm dickes
Styropor zwischen den Wärmedämmplatten
aufrecht mit Silikon fixiert. Die hatte Herr
Stodiek bereits entfernt so dass er dort
direkt auf die Bodenplatte die erste Holzlage,
ziemlich dicke Latten in 5x10cm, fixiert
hatte. Hierbei kommt es darauf an
Berührungspunkte mit dem umgebenden Estrich
zu vermeiden um dem Schallschutz zu genügen
und dem Estrich Raum zum "Schwimmen"
zu lassen. Auch die später anzubringenden
Rigipsplatten müssen berührungslos knapp
über dem Estrich beginnen. Die 5mm-Fuge an
dieser Stelle wird später von der Fußleiste
verdeckt. Die Konterlatten, die direkt an Wand
und Treppe geschraubt werden, müssen vorher
mit Schallschutzband beklebt werden. Unter dem
Treppenansatz hat der Holztechniker das
ziemlich geschickt gelöst. Die unterste Latte
scheint nur auf dem Estrich aufzuliegen, sie
ist jedoch nur an den Seitenwänden
verschraubt und bietet trotzdem genug Auflage
für den Rigips.
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Wow!
Nach zwei Stunden Wartezeit beim Arzt war ich
erneut überrascht. Ich kann mir Vorstellen
welche Friemelei das gewesen sein muss.
Schließlich sind die Treppenläufe an keiner
Stelle wirklich gerade. Sie verlaufen in
kleinen, auf den Bildern nicht erkennbaren
Bögen. Das Problem besteht darin an diesen
Stellen die Konterlattung so zu schrauben,
dass sie genug Auflagefläche bietet und
gleichzeitig die Fuge so eng auszuführen,
dass der Spachtel ausreichend Halt findet und
nicht heraus- oder durchfällt. Der Chef der
Firma selbst hatte in diesen zwei Stunden das
Ständerwerk mit 80 mm Glaswolle gedämmt,
beidseitig beplankt und bereits einmal
verspachtelt. Und das alles so was von im Lot,
dass ich dachte, die dort herumstehende
Wasserwaage sei manipuliert. Auch die
Übergänge zwischen Beton und Rigips sind so
glatt, dass hier sogar ein bloßer
Farbanstrich in Frage kommt. Respekt, Herr
Stodiek! Und das alles zu einem Preis, zu dem
ich das in dieser Qualität selbst hätte gar
nicht machen können. In dieser Angelegenheit
hat sich mein Handicap jedenfalls mal positiv
ausgewirkt.
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Inzwischen
war die vom Energieversorgungsunternehmen
beauftragte Firma eingetroffen um die
Hausanschlüsse für Wasser, Telekom und Strom
herzustellen. Sie hatte die Stutzen, die von
der Multifunktionsmuffe im HWR nach außen
geführt wurden, bereits freigelegt und mit
dem Aushub des Kabelschachtes begonnen. In 80
cm frostsicherer Tiefe werden hier Schutzrohre
eingebaut in die dann die Leitungen
eingezogen werden.
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Links
im Bild kann man diese Schutzrohre noch
erkennen. Sie sind für Wasser, Strom und
Telekom entsprechend blau, rot oder schwarz
gekennzeichnet. Durch den Telekom-Stutzen
haben mir die Jungs zusätzlich noch ein 40 m langes
Erdkabel durchgeführt, welches mal
Gartenhaus und Carport mit Strom versorgen
soll. Das Kabel hat mir ein Freund geschenkt,
der es übrig hatte. Danke, Heiko! Heiko baut
übrigens sensationelle Edelstahl-Grills.
Sobald unsere Terrasse fertig ist werden wir
uns da so ein Ding hinstellen. Bei Interesse
empfehle ich diesen Link
zu Heikos Angebot
bei ibai.
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Die
kommende Woche ist der Fliesenleger im Haus.
Da ich sichtbare unlasierte
Fliesenkanten schon immer hässlich fand bin
ich auf diese Abschlussprofile der Firma Schlüter
fixiert. Es gibt sie je nach verwendeter
Fliesenstärke in unterschiedlichen Höhen. In
der Vergangenheit habe ich diese Schienen
bereits in zwei, drei Bädern in der runden
Viertelstab-Variante verbaut. Rechts im Bild
sieht man den Querschnitt der eckigen
Variante, die Schlüter erst seit letztem Jahr
im Angebot hat. Die soll es diesmal sein.
Klar, bei den V&B-Fliesen werden auch
einige Jolly-Fliesen dabei sein. Aber die
reichen bei der Vorwandmontage
erfahrungsgemäß, wo ja zwangsläufig eine
Menge Ablagefläche entsteht, meist nicht aus.
Zudem finde ich, dass sie optisch auch mehr
her machen. Morgen werde ich anhand der Pläne
das entsprechende Aufmaß nehmen und sie dann
bestellen. Hoffentlich klappt die Lieferung noch bis
Montag. |
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| 11.07.2007: |
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Eigentlich
wollte ich heute morgen nur kurz zum Arzt um
Blut für diverse Untersuchungen entnehmen zu
lassen. Auf dem Weg dorthin schaute ich noch
kurz auf der Baustelle vorbei um mich von
meinem Spachtelkönig, Herrn Herrmann, zu
verabschieden. Er hat echt super Arbeit
geleistet die ich später noch im Bild
dokumentieren will. Die Elektriker waren auch
schon vor Ort um die Steckdosen sowie die
Verteilung im HWR zu installieren. Die Firma,
die für den Energieversorger heute die
Hausanschlüsse fertig stellen wollte, hatte
übrigens früh morgens telefonisch abgesagt.
Ihnen ist ein Wasserrohrbruch dazwischen
geraten. Solche Infos hätte ich mir ab und zu
öfter mal gewünscht.
Aus dem "Nur-mal-eben-Blut-abnehmen-Termin"
wurde ein medizinischer Marathon. Nach
weiteren Röntgenuntersuchungen stellte ich
mich am Vormittag noch bei einem Prof. Dr. K.
in Bünde vor. Nach weiteren Röntgenaufnahmen
eröffnete er mir folgende Diagnose:
Unstrittig ist, dass sich in meinem linken Hüftkopfknochen
ein Knochenmarködem gebildet hat. Das Ödem
entwickelt im Knochen einen Druck, der so viel
Schmerzen auslöst, dass ich zur Zeit ohne
Analgetikum weder stehen, sitzen oder liegen
kann. Der Hüftknochen soll deshalb Anfang
kommender Woche an zwei Stellen mit einen
6mm-Bohrer aufgebohrt werden um im Knochen
eine Druckentlastung herbeizuführen.
Anschließend werde ich für mindestens drei
Tage im Krankenhaus weilen. Um über den Tag
und die Nacht zu kommen nehme ich inzwischen Valoron
200,
ein morphimes Opiat, welches als Nebenwirkung
dösig macht. Das Knochenmarködem wird mich für
mindestens sechs bis acht Wochen außer
Gefecht setzen. Ich kann mir also jetzt schon
mal darüber Gedanken machen wer meine
Eigenleistungen ausführen soll. Mein Bruder
hat sich spontan schon mal für die
Tapezierarbeiten angeboten.
Nun bin ich ja nicht nur Bauträgern sondern
manchmal auch Ärzten gegenüber kritisch
eingestellt, erst recht, wenn mir mit großen
Bohrern gedroht wird. Heute bekam ich keine
dritte Meinung mehr an die Strippe.
Mittwochnachmittags ist bei Ärzten
sprechstundentechnisch eben nicht viel
möglich. Also werde ich mich morgen früh
erneut darum bemühen.
Apropos Bemühungen: In Sachen "Fundamenterder"
bekam ich heute einen Rückruf von Frau Ehlen.
Sie macht die interne Qualitätskontrolle bei
der Viebrockhaus AG in Harsefeld und kümmert
sich daneben um ignorante Frenchisenehmer. Sie
hat zugesagt sich auch in unserem Fall zu
kümmern und will mich morgen erneut
zurückrufen. Nachtrag vom 30.08.07: Auf
diesen Rückruf warte ich bis heute. Und ich
dachte, vom Frenchisegeber könnte man in
dieser Sache Unterstützung erwarten.
Dann habe ich heute Nachmittag beim Baustoffcenter
Linnenbecker in Bielefeld angerufen und
die Fliesenabschlussleisten bestellt. Sie
werden spätestens Dienstag da sein. |
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| 12.07.2007: |
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Heute standen die sog. Umbindungsarbeiten auf
dem Plan. Das heißt, dass die vier
Rückläufe sowie die vier Vorläufe der
Erdsonden zu jeweils einem Strang
zusammengeschweißt und dann in das Haus bis
zur Wärmepumpe eingeführt werden. Hierzu
reisten zwei Mitarbeiter der Firma Thiele aus
Wathlingen an. Links im Bild der Schacht durch den
die Sonden zur Durchführung verlegt werden.
Die Sonden müssen in
frostsicherer Tiefe von 80 bis 90 cm liegen.
Rechts erkennt man die zusammengeschweißten
T-Stücke mit denen die Sonden
zusammengeführt werden.
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Die
Sonden werden durch die Kernbohrungen in der
Bodenplatte in den HWR eingeführt. In der
Bohrung sitz ein 100er HT-Rohr. Diese Öffnung
wird durch eine Doymar-Spannmuffe
verschlossen. Mal davon abgesehen dass HT-Rohr
in der Bodenplatte nicht zugelassen ist -
hierfür verwendet man sog. KG-Rohr - kann das
aus meiner laienhaften Sicht so nicht in
Ordnung sein. Ich will jedoch zunächst mit
unserer Bausachverständigen sprechen bevor
ich hier die "Pferde scheu mache".
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Dann
ist heute die vom Energieversorger beauftragte
Firma mit den Hausanschlussarbeiten fertig
geworden. Sie hat Strom, Wasser und Telefon
durch die Multifunktionsmuffe im HWR
eingeführt. Das Wasserrohr wurde mit sog.
Schweißwinkeln verlängert und bis zur
Halterung der Wasseruhr geführt. Rechts im
Bild sieht man sehr gut die herausragenden
Nippel. An diesen Stellen wird mit einem
Stromaggregat Strom auf die Muffe gegeben. Die
Muffe ist so aufgebaut, dass die sich
entwickelnde Hitze eine Klebeschicht in der
Muffe löst, die das Wasserrohr mit der Muffe
dicht verbindet.
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Dann
sind die Elektriker gestern mit der
Installation der Steckdosen und der Verteilung
fertig geworden. Der Verteilerkasten ist von
der Firma Siemens. Der Belegungsplan der
Sicherungen klebt auch schon in der
Schranktür. |
Die
Rahmen und Schalterabdeckungen werden erst
montiert wenn die Wände gestrichen oder
tapeziert sind.
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Und
jetzt noch mal das Thema "DIN-gerechte
Schallentkopplung". Zu sehen sind die
Wandwinkel für die Montage der Eckwinkel
unter der Küchenspüle. Sie sind auf ein
Stück Rigips geschraubt worden bevor der Putz
aufgebracht wurde. Inzwischen wurde sog.
Isolier-Filz zwischen Wandscheibe und Rigips
geklebt. Mit 2 mm dickem Klebeband kann man
meiner Meinung kaum Schallschutz betreiben
wenn die Schrauben durch die Scheibe und
dieses Pseudoschallband in die Wand geschraubt
werden.
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So sieht eine DIN-gerechte schalltechnisch entkoppelte
Aufputz-Armatur aus. Die Grundplatte wird mit
zwei Schrauben auf die Wand geschraubt, die
Rotguss-Wandscheibe mit separaten Schrauben
darauf fixiert. Ich hoffe jedenfalls, dass es
sich um eine Rotguss-Scheibe handelt weil
Messing-Fittings auch nicht zulässig wären.
Aber das ist wieder ein anderes Thema. Darauf
zu achten ist, dass nur die Schrauben der
Grundplatte Berührung mit dem Mauerwerk
haben. Die weiße Kappe links im Bild wird
zusätzlich für Armaturen verwendet, die
unter Putz ausgeführt werden, also im
Nachgang eingeputzt werden. Die abgebildete
Schallentkopplung ist eine von zahlreichen
Anbietern, also nichts unbekanntes. Diese von
der Firma Uponor
kostet beispielsweise 3,21 € zzgl. MwSt. In
Relation zu den Kosten, die entstehen wenn der
Sanitärinstallateur zur Nachbesserung
anreist, sind das Peanuts.
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| 13.07.2007: |
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Nachdem ich heute Morgen dem Bauleiter meine
Bedenken zur Ausführung der Sondeneinführung
erläutert hatte, stimmte mir dieser
uneingeschränkt zu. Wie ganz zu Beginn
erwähnt hatten die Betonbauer beim Legen der
Bodenplatte vergessen die Durchführungen für
die Erdsonden in den HWR in den Beton
einzubringen. Diese Durchführungen sind normalerweise
aus
KG-Rohr und sehen dann so aus wie rechts im Bild.
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Dieses
Versäumnis sollte also nachgeholt werden. Es
wurden zwei 100er Kernbohrungen ausgeführt,
die im HWR senkrecht durch die Bodenplatte
gehen. Anschließend wurden die Öffnungen mit
einem 110er-Bohrdurchmesser auf den ersten 5
cm der Bohrung aufgeweitet um ein HT-Rohr
einstecken zu können. Es ragte ca. 20 cm
heraus und sollte
verhindern, dass die Estrichleger die Öffnung
wieder verschließen.
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Inzwischen
liegt ja der Estrich, darunter befindet sich
12 cm dickes Styropor zwecks
Wärmedämmung. Ich hatte mit dem Bauleiter
abgesprochen, dass so wohl im unteren Bereich
als auch im oberen Bereich der Bohrung je eine Spannmuffe
installiert wird, die die Öffnung nach der
Sondeneinführung druckwasserdicht
verschließen sollen. Die Firma Thiele hat jedoch
trotz meiner Intervention vor Ort nur eine
Spannmuffe auf Höhe des Styropors
installiert. Darunter liegt nun ein Hohlraum
in dem sich aufsteigende Feuchtigkeit sammeln und zwischen Bohrung und HT-Rohr in
den
Estrich ziehen kann. Das Gemeine daran ist,
dass Feuchtigkeit im Estrich, der befliest
ist, erst auffällt, wenn er sich in seine
Bestandteile auflöst, zusammenbricht. Nun ja,
vielleicht wäre der Schimmel schon eher durch
die Fliesenfugen gekommen. Wie dem auch sei,
der Bauleiter hat ohne Murren zugesagt, die
Firma, die bereits die Kernbohrungen
ausgeführt hat, zur Nachbesserung zu
bestellen. Es soll jeweils eine
Kapillar-Dichtung der Firma
Rabeneick von unten in die Bohrungen
eingeführt werden.
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Dann
habe ich auf dem Weg zum Arzt gegen 11 Uhr an
der Baustelle vorbeigeschaut. Es war zwar
niemand mehr anwesend, dafür aber einige
Ergebnisse sichtbar. Zuerst fiel mir das
feuerverzinkte Stahlgeländer vor dem
bodentiefen Fenster im Arbeitszimmer auf. Wir
haben damals die aufpreisige Variante Nr. 3
ausgewählt. Wenn man jedoch auf die beiden
aufgesetzten Kugeln verzichtet erhält man das
auch ohne Aufpreis. Wir fanden es auch ohne
Kugeln schicker, so habe wir das dann auch
gemacht. Da im Standard der Viebrockhäuser ja
nun gar keine Malerarbeiten enthalten sind
müssen wir das Ding irgendwann noch
lackieren. Ich hatte mir zwar vorgestellt,
dass die Firma, die das Geländer montiert
hat, nur die Bohrungen passend herstellt und
wir es anschließend in Ruhe lackieren und selbst anbauen. Das wäre
eigentlich mal ein Job für meinen alten Herrn
gewesen. Oder für meinen Kumpel Mi, der kann
mit dem Pinsel umgehen. Egal, jetzt sitzt das Ding. Ich kann
zur Zeit sowieso nicht auf die Leiter. Das
Geländer wurde gerade montiert und es wurden
Edelstahlschrauben verwendet. Also alles
bestens. Nachtrag vom 14.09.07: Denkste! Im
Rahmen der heutigen Abnahme stellte sich
heraus, dass es nicht ausreicht die
Befestigungsschrauben im Klinkermauerwerk zu
verankern. Sie müssen durch den Klinker
hindurch bis in das Hintermauerwerk geführt
werden. So ist das nicht fachgerecht.
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Dann
musste ich bei der Firma E. aus Werther, die
uns die Fallrohre an den Regenwasserkanal
angeschlossen hat, noch um Nachbesserung
bitten. Um das KG-Rohr von unten
überzustülpen wurden die beiden unteren
Schlagschellen gelöst und dann wieder
befestigt. Links im Bild sieht man, dass das
Rohr nun einen Bogen macht, unten zu nah am
Klinkermauerwerk verläuft. Zudem macht es
einen leichten "Schlenker" von oben
links nach unten rechts (siehe rechtes Foto).
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Die
unterste Schlagschelle sitzt krumm und schief.
Sieht aus, als wäre das Rohr regelrecht
vergewaltigt worden. Der Chef der
Tiefbau-Firma wird sich das noch mal
ansehen.
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Da ja nun das Geländer installiert ist
habe ich es gleich einem Belastungstest
unterzogen und meinen schlanken Körper einmal
weit aus dem Fenster gelehnt. Bei der
Gelegenheit habe ich das im Bild dokumentiert,
was ich auf dem Boden stehend nie belegen
konnte. Die Dachrinne hat zwar Gefälle, aber
in die falsche Richtung. Und das ist bei
beiden Rinnen auf der Südseite der Fall. Der
Bauleiter hatte mir vor Wochen mal eine
Prüfung zugesagt, ich werde ihn erinnern.
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Die
Hausanschlüsse im HWR sind nun alle
fertiggestellt. Nur die Grube vor dem Haus ist
noch geöffnet.
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Sehr gut sieht man hier, wie Strom, Wasser und
Telekom an die Versorgungsleitungen unter der
Straße angeschlossen wurden.
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Und
da wir uns ja an Details nicht aufhalten
wollen :-) und immer das Ganze im Blick
behalten möchten, hier noch zwei Aufnahmen
aus der Totalen. Ich glaube ohne Gerüst gibt
es von unserem (liebevoll genannten) "Trümmer" noch gar keine Bilder.
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Für
die kommende Woche sind nur die
Fliesenarbeiten vorgesehen. Der Bauleiter hat
mir zugesagt, dass Montagmorgen zunächst die
Feuchte im Estrich gemessen wird. Diese muss
unter 2 % liegen, ansonsten dürfen die
Fliesen nicht aufgebracht werden. Die
Umbindungsarbeiten sind ja bereits diese Woche
geschehen und unsere Eigenleistung
"Innentüren einbauen", die
eigentlich auch kommende Woche dran gewesen
wären, sind erst Mitte September lieferbar.
Nun fragt sich der ein oder andere vielleicht,
wie das dann noch mit dem Einzug zum
Abnahmetermin am 05.08. klappen soll.
Unabhängig von meinem Handicap, das uns in
Sachen Eigenleistungen wie Tapezieren,
Bodenbeläge, etc. natürlich bremsen wird, haben
wir nie damit gerechnet sofort nach der
Abnahme einziehen zu können. Ich hatte mir das so
vorgestellt, dass wir diese Arbeiten nach und
nach zwar zügig erledigen aber nicht über´s
Knie brechen wollen. Dabei spielte natürlich
der Gedanke eine Rolle, dass der Wasserzähler
am Standrohr ziemlich
genau 24.000 Liter auf dem Ticker hat. Es kann
bis jetzt höchstens zu einem Bruchteil
diffundiert sein. Erschwert wird dieser
Trocknungsprozess natürlich noch durch die
2-Liter-Technik, das Haus wurde quasi
luftdicht eingeschweißt, die
Belüftungsanlage ist noch nicht in Betrieb. Zum anderen kann die
Feuchtigkeit im Mauerwerk nur in eine Richtung
diffundieren wenn bereits Kerndämmung und
Klinker hochgezogen wurden während die EG-Decke
noch nicht einmal gegossen war.
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Apropos
Handicap: ich habe inzwischen die dritte
Meinung zur weiteren Therapie meines
Knochenmarködems (KMÖ) im Hüftknochen eingeholt.
Prof. Dr. Bartl vom Bayerischen
Osteoporosezentrum der Uni München hat in
einer vierjährigen Studie, im Rahmen dessen
130 KMÖ-Patienten mit ambulanten
Bondronat-Infusionen verarztet wurden, eine
80%ige Erfolgsquote erreicht. Ich konnte
meinen Orthopäden davon überzeugen dass mir
Infusionen irgendwie sympathischer erscheinen als
Hüftknochenbohrungen. Er hat mir das
Zeugs verschrieben, allerdings mit dem
Hinweis, dass die Krankenkasse murren könnte,
da diese Therapieform bei KMÖ-Patienten nicht
üblich sei. Eigentlich wird das Zeugs bei
Knochentumor-Patienten angewendet. Es enthält
Ibandronsäure. Ibandronsäure ist ein
Bisphosphonat. Diese Arzneimittelgruppe hemmt
die Aktivität der Osteoklasten, Zellen, die für
den Knochenabbau verantwortlich sind. Außerdem
verbinden sich Bisphosphonate mit den
Mineralstoffen im Knochen und verhindern, dass
diese aus dem Knochen herausgelöst werden.
Dadurch wird die Entmineralisierung des
Knochens aufgehalten und eventuell sogar
Knochensubstanz wieder aufgebaut. Schmerzen
und Brüche der Knochen können dadurch
vermieden werden. In der Apotheke schmerzte es
dann doch wieder irgendwie; für vier
Infusionen habe ich 1.407 Euro bezahlt. Egal,
wenn die Schmerzen schwinden binde ich mir die
gerne ans Bein (im wahrsten Sinne des Wortes)
sollte die Kasse die Kosten nicht übernehmen.
Im schlimmsten Fall kann ich die Kosten dann
eben noch im Rahmen der
Einkommensteuerveranlagung als
außergewöhnliche Belastungen steuermindern
geltend machen.
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| 16.07.2007: |
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Heute
erschienen zwei Fliesenleger auf der Baustelle.
Sie fliesen bei uns die beiden Bäder sowie
das gesamte EG, ausgenommen den
Wohn-/Essbereich. Hier wird der Bauherr nach
seiner Genesung selbst Hand anlegen.
Ich hatte den Bauleiter gebeten vor dem
Befliesen des Zementestriches eine
Feuchtemessung vornehmen zu lassen.
Entsprechender der Richtlinie
für den Einsatz von Bodenbelegen auf
Fußbodenheizungen des Bundesverbandes
Flächenheizungen e. V. muss ein
Zementestrich, der mit keramischen Fliesen im
Dünnbettmörtelverfahren belegt wird, weniger
als 2% Feuchtegehalt aufweisen. Der Bauleiter
hat meiner Bitte sofort gern entsprochen und
eine Firma mit der Messung beauftragt. Leider
hat diese jedoch erst morgen früh Zeit die
Messung vorzunehmen. Deshalb werden die
Fliesenleger zunächst mit der Befliesung der
Wände in den Bädern beginnen.
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| 17.07.2007: |
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Heute
morgen wurde die Feuchtemessung des Estriches
in allen EG-Räumen vorgenommen. Es gibt
verschiedene Arten der Feuchtemessung. Bei uns
wurde ein patentiertes Verfahren der Firma Gann
mit der Hydromette
Uni2 mit der Aktiv-Elektrode B 50
angewendet. Die Elektrode erzeugt ein
konzentriertes Hochfrequenzfeld mit einer hohe
Tiefenwirkung. Es ist ein preisgünstiges Verfahren um die
Feuchtigkeit in Materialien zerstörungsfrei
zu bestimmen.
Der Feuchtigkeitsgehalt wird elektronisch
angezeigt. Es sind Messungen bis zu 6 cm
Tiefe möglich, unabhängig davon ob Metall o.
ä. im Estrich vorhanden ist.
Das Ergebnis bestätigte unsere Vermutung. Der
Wassergehalt im Estrich beträgt zwischen 3,4%
und 4,0%. Für die Belegung des Estriches mit
Fliesen ist das zuviel, der gemessene Wert
müsste unter 2% liegen.
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Der Bauleiter rief dann auch prompt an und
erklärte das weitere Vorgehen. Von
den beiden Fliesenlegern wird heute noch einer
auf der Baustelle verbleiben um die
Wandfliesen im EG fertig zu stellen.
Anschließend wird nicht weitergearbeitet bis
der Estrich trocken genug ist. Hierzu werden
zwei Bautrockner und ein Gebläse der Firma Heylo
aufgestellt. aufgestellt. Die Fenster sollen tagsüber
nicht geöffnet werden um bei den herrschenden
Außentemperaturen Kondensatbildung zu
vermeiden.
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Abends
war dann die Wand im Gäste-WC bereits fertig
gefliest.
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| 19.07.2007: |
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Gefliest wird mit der V&B
Fliese White Line nur bis zu einer Höhe
von 1,35 m. Auf meinen Wunsch hin wurde der
Bereich der Bordüre um 56 mm ausgespart. Die
Bordüre werden wir in Eigenleistung kleben.
Normaler Fliesenkleber wäre hier sowieso
nicht geeignet gewesen. Für Glasmosaik
verwendet man speziellen Kleber.
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Im
Gäste-WC hatten wir uns für diese Bordüre
entschieden. Das war bevor wir den Preis
kannten. Es ist eine V&B-Bordüre und
heißt Zebra 1053WB22. Bei 10,25m
Bordürenlänge wären wir mit über 750 €
dabei gewesen. Für´s Pinkeln im Gäste-WC
fand ich das dann doch recht heftig, bei aller
Freundschaft und Gastfreundlichkeit. Zum
Glück hatten wir im Baustoffcenter
Linnenbecker in Bielefeld eine wirklich fähige Beraterin kennen gelernt. Sie kannte
einen Hersteller der die gleiche Bordüre in
den gleichen Nennmaßen herstellt. Als ich sie
sah dachte ich sofort an ein Plagiat oder
Markenpiraterie. Neben dem Preis, das Stück
kostet nur knapp die Hälfte des
V&B-Produktes, kommt mir auch die Länge
mit 25 cm sehr entgegen. Diese Länge
entspricht nämlich den horizontalen
Seitenlänge der Fliesen in diesem Bad.
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Im eigentlichen Bad bestimmt die Dame des
Hauses die Fliesenausstattung. Im Rahmen der
Bemusterung hatte sie sich in diese Bordüre
verguckt. Die V&B-Bordüre heißt Look
3753 FC58 und ist dunkelrot glänzend. Das
Nennmaß beträgt 2,5 cm im Quadrat.
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Ich
weiß nicht warum, aber sie ist nur im
Standard der Editions-Häuser und nicht um
Maxime-Standard enthalten. Aber sie sollte es
unbedingt sein. Und ich hatte mir am
07.07.2006 geschworen, dass ich keine
Apothekenpreise bezahlen werde und es sich
deshalb erübrigt sich nach dem entsprechenden
Aufpreis zu erkundigen. Also musste ich
versprechen, dass ich genau diese Bordüre in
Eigenleistung beschaffen und kleben werden.
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Meine Entscheidung wurde heute bestätigt. Ich
habe heute genau diese Bordüre bestellt
und war positiv überrascht. Für diese
Bordüre gelten Quadratmeterpreise. Für 12,40
m Bordürenlänge benötigen wir weniger als
0,75 qm und diese 12,40 m Mosaikbordüre
von V&B kosten sensationelle 45 €. Warum
sie aber nur im Standard der Editions-Häuser
enthalten ist verstehe ich nun erst recht
nicht. Egal, die Dame des Hauses hat richtig
guten Geschmack, wie ich finde.
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Für
den Bodenbelag in beiden Bädern haben wir und
für die Fliese New Port, anthrazit, in 30 x
60 cm entschieden. Dunkle Fliesen sind bei
Fußbodenheizung sowieso am
energieeffizientesten. Kein Spaß, sie
geben die Wärme besser ab als helle Fliesen.
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Im
gesamten Erdgeschoss wird außer im Bad und im
Wohn-/Essbereich die V&B-Fliese Sempra in
hellbeige geklebt. Auf dem Foto wirken die
Farben etwas zu kräftig als in real. Sie wird
auch im halbseitigen Versatz geklebt. Es
handelt sich hierbei um eine Sonderserie von
V&B, angeblich ist es das
Einstiegsgeschenk von V&B an Viebrock.
Inzwischen soll sie nicht mehr produziert
werden.
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Gerade bei den Trockenbauern und den Wasser-
und Heizungsinstallateuren hatte ich immer den
Eindruck, dass sie sehr viel handwerkliches
Können und auch Fachwissen auf dem Kasten
haben. Um diese Gewerke machte ich mir bisher
am wenigsten Sorgen. Umso erstaunter war ich
als ich diesen Nachbesserungsversuch
sah.
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Auf
die Blindstopfen der Armaturenanschlüsse in
der Dusche im DG hatte jemand dieses Stück
Wärmeschutzschlauch für Wasser- und
Heizungsrohre gestülpt. Sollte das die
Nachholung der Schallentkopplung sein?
Selbstverständlich dürfen die
Anschlussbögen der Armatur keinen Kontakt zum
Rigips haben. Haben sie auch nicht. Es geht um
die Verschraubung dieser Wandscheiben auf dem
Rigips bzw. auf die Holzverstärkung dahinter.
Hier wird der Schall übertragen. Wie so eine
DIN-gerechte Schallentkopplung aussehen kann
habe ich hier am
12.07.2007 dargestellt.
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Spätesten
wenn in den Nassbereichen rund um die
Wanddurchführungen diese Dichtmanschetten
aufgeklebt werden, müssten diese
"Überzieher" sowieso wieder
entfernt werden. Nach DIN 18195-5 muss für
Verbundabdichtungen an Wand und Boden mit
Fliesen und Platten gegen nicht drückendes
Wasser in feuchtigkeitsbelasteten Bereichen,
z.B. in Bädern, Duschen, Waschräumen, Sanitäranlagen
zusätzlich abgedichtet werden. Bei uns wird
diese hochelastische, rissüberbrückende,
einkomponentige, lösemittelfreie Flüssigkunststoffabdichtung
der Firma Sopro
verwendet.
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Vorher
ist die Gipskartonplatte mit Grundierung
vorzubehandeln. Anschließend werden Sopro
Dichtmanschetten über die Rohrstutzen gestülpt
und mit den Geweberändern in die
Abdichtungsschicht eingebettet. Nach einer Ablüftzeit
von ca. 1-2 Stunden wird die zweite Schicht
aufgetragen. Nach weiteren 1-2 Stunden kann
der Fliesenbelag mit flexiblem Dünnbettmörtel
aufgebracht werden. |
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| 23.07.2007: |
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Den
heutigen Tag auf der Baustelle fand ich
weniger gut organisiert. Ich hatte in den
letzen Wochen den Eindruck gewonnen, dass das
Projekt als Ganzes sehr gut vorgeplant war.
Jeder Handwerker wusste genau wann er was und
bis wann zu erledigen hatte um die
Folgegewerke nicht zu beeinträchtigen. Das
entsprechende Material war meist punktgenau
geliefert worden, Restmaterial war fast nie
übrig geblieben.
Auf dem Weg zum Arzt fuhr ich an der Baustelle
vorbei. Da die letzte Woche aufgrund der zu hohen
Estrichfeuchte nur zum Trocknen genutzt worden
war sollte diese Zeit heute offensichtlich mit
erhöhter Muskelkraft aufgeholt werden. Drei
Fahrzeuge der Firma Wendt mit Anhänger und
sieben Mitarbeiter der Firma waren bereits
morgens auf der Baustelle.
Drei
Trockenbauer waren für mich überraschend
dabei. Sie hatten den Auftrag die Höhe der
Vorwandelemente im Bad zu korrigieren. Dass diese
zu hoch ist war mir noch gar nicht
aufgefallen. Ich bin mir sogar sehr sicher, dass ich die Höhe ab
Oberkante Rohfußboden geprüft und auch im
Bild festgehalten hatte. Dass irgendetwas mit
den Ablagehöhen nicht passen sollte hatte mir
der Bauleiter am Freitagmittag noch auf die
Mailbox gesprochen. Als ich zurückrief war
ich erstaunt, dass das Handy des Bauleiters N.
auf das Handy des Bauleiters E. umgeleitet
war. Melden tat sich nur dessen Mailbox. Ich
sprach darauf und bat um Rückruf. Stunden
später, ich hatte bereits mehrer Versuche auf
Handy und Festnetzanschluss des Bauleiters N.
hinter mir, erreichte ich die Dame vom Empfang
bei Hausbau Bethel. Herr N. sei zwei Wochen im
Urlaub. Herr E. werde mich zurückrufen. Das
ist jedoch nicht geschehen.
Nachdem
die Rigips-Platten vor den Vorwandelementen entfernt waren machte ich
deutlich, dass mit einer Korrektur der
Ablagenhöhe die Höhe der Waschtischoberkanten nicht
mehr wie gewünscht auf 90 cm OKFF lag. Die
Vorwandelemente waren nach unseren
Wunschhöhen geschweißt worden, die Bolzen
der Waschtischbefestigungen sind bei diesen
Elementen nicht separat justierbar. Nachdem
die Handwerker weder den Bauleiter, noch einen
Vertreter noch den Projektleiter bei Hausbau
Bethel erreichen konnten brachen sie den
Nachbesserungsversuch ab um ihre Zeit
sinnvoller auf einer anderen Baustelle zu
nutzen.
Zwischenzeitlich erschien der von Hausbau
Bethel beauftragte Estrichfeuchtemesser um
eine Kontrollmessung vorzunehmen, heute
sollten ja mit verstärkter Manpower die
Bodenfliesen geklebt werden. Das Ergebnis war
ernüchternd. Während am letzten Dienstag
noch 3,4 bis 4,0 % Wasser im Estrich waren,
sind es heute immerhin noch 2,7 bis 3,7 %. Die
Belegreife von unter 2,0 % war also immer noch
nicht erreicht.
Tja, und da doppelt ja bekanntlich besser
hält hatten die Fliesenleger ebenfalls ihren
CM-Messkoffer mitgebracht. Die CM-Messung ist
zur Bestimmung der Feuchte von mineralischen
Baustoffen geeignet. Das Messverfahren kann
unkompliziert vor Ort vorgenommen und zählt
zu den zerstörerischen Verfahren zur
Bestimmung der Feuchte, da für die Messung
eine Probe aus dem Estrich entnommen werden
muss.
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Nach genauem Abwiegen der Probe wird diese
pulverisiert und unter Hinzugabe von
vier Stahlkugeln mit einer Ampulle Calciumcarbid in
einer Stahlflasche mit Manometer durch kräftiges
Schütteln vermischt. Nach etwa 15 Minuten
entsteht ein konstanter Druck, hervorgerufen
durch eine chemische Reaktion.
Anhand dieses Drucks und der Menge der
entnommenen Probe kann entweder direkt am
Manometer oder durch Berechnung und Ablesen in
einer Tabelle der Wassergehalt der Probe
bestimmt werden. Indem das Prüfgut selektiv
entnommen wird, ist es auch möglich, einzelne
Bauteilschichten auf deren Durchfeuchtung zu
untersuchen (z.B. verputzte Wände). Je nach
Material empfiehlt es sich, das Probegut zu
sieben, da Kieselsteinchen kein Wasser
aufnehmen und das Ergebnis verfälschen können.
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Bei
diesem Messvorgang wird Calciumcarbid durch
Wasser zersetzt und Acetylengas frei. Dem zu
prüfenden mineralischen Bauteil wird eine
Messprobe je nach vermuteter Durchfeuchtung
von ca.10-50 g entnommen.

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Die
Fliesenleger machten zwei Messungen. Die erste
war im grünen Bereich, die zweite entsprach
den Ergebnissen des unabhängigen
Estrichfeuchtemessers. Auf die Frage an
die Fliesenleger, ob eine Estrichprobe aus der
Oberfläche des Estrichs ausreichend sei,
antwortete dieser, dass bei diffundierender
Feuchtigkeit dieser Bereich am feuchtesten und
deshalb am besten geeignet sei. Erst später
wusste ich, dass das Blödsinn ist.
Und da doppelt und dreifach ja bekanntlich
besser hält, bat man den Chef der Firma, die
an diesem Tag die Verfugungsarbeiten
ausführte, auch gleich um eine Messung. Die
war wohl auch ernüchternd denn die fünf Mitarbeiter der
Firma Wendt waren bereits zu anderen
Baustellen gefahren, die beiden anderen
packten gerade ihre Sachen.
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Sie
hatten vorher noch schnell die Wandfliesen im EG-Bad
verfugt und eine übergeflieste Leerdose
zugänglich gemacht. Wie ich aus den
Gesprächen heraushörte war man in der
Installationsfirma not very amused, dass hier
heute sieben halbe Manntage dabei
draufgegangen waren um einerseits
festzustellen, dass die Bautrockner eine
weitere Woche die Belagsarbeiten ausbremsen
werden und sich andererseits die Korrektur der
Vorwandelemente schwieriger gestaltete als
angenommen.
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Der Fugenbauer
hat übrigens sauber gearbeitet. Zudem hat er
das zu tief sitzende Dichtungsband über der
Haustür korrigiert und sauber versiegelt.
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Auch
die Bedenken die wir wegen den fehlenden
Rolladenführungsschienenendkappen hatten, hat
er zerstreut. Er hat an den entsprechenden
Stellen ordentlich Hinterfüllschnur
reingestopft, anschließend dauerelastisch mit
grauem Silikon versiegelt und besandet.
Wahrscheinlich sind diese Anschlusspunkte
zwischen der abfallenden Klinkerrollschicht und
der Führungsschiene nun sogar dichter als hätte
man sie mit originären Endkappen ausgeführt.
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Das Thema mit den angeblich zu hohen
Vorwandelementen im DG-Bad ließ mir keine
Ruhe. Ich war mir so sicher, dass ich sie
während der Rohbauphase kontrolliert hatte.
Allein das richtige Maß, es sollten 1,11 m ab Oberkante
Rohfußboden bis OKFF sein, kam mir wegen der
Häufung der vielen Einsen sehr bekannt vor.
Ich fuhr deshalb abends noch mal mit dem
Giedermaßstab zur Baustelle. Ich war noch auf der
Treppe zum Dachgeschoss, da fiel es mir wie
Schuppen von den Augen. Da hätte ich Depp
auch gleich drauf kommen können.
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Die
Trockenbauer hatten während meiner
Abwesenheit die Türöffnungen unterhalb der
Stürze mit 20mm dicken Rigips-Streifen unterfüttert. Und diese Maßnahme ist bei
allen Türöffnungen im Dachgeschoss erfolgt.
Korrigiert man so die Höhe der Ablagen im
Badezimmer? Meiner Meinung kann man so
vielleicht ein falsches Wandöffnungsmaß
korrigieren, bei nur 20mm wird ein Tischler
damit wahrscheinlich auch keine Probleme
haben. Ich war aber dabei, als die Stürze von
den Trockenbauern eingebaut wurden. Das Maß
passte und so doof kann eigentlich niemand
sein, dass ihm so ein Messfehler bei allen
fünf Wandöffnungen passiert. Auch unser
Tischler, der für unsere Innentüren in
Eigenleistung bereits in der Trockenbauphase
das Aufmaß genommen hatte, hätte ein 2 cm zu
großes Wandöffnungsmaß doch moniert.
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Mein Verdacht wurde bestätigt als ich das
Höhenmaß der Steckdosenbuchsen in zwei
Räumen nahm. Auch die Steckdosen sitzen ca. 2,5
cm zu hoch, nämlich auf 32,5 cm. Der Elektriker
hatte sie auf 40 cm ab Oberkante Rohbaudecke
installiert. Nach Einbau des Fußbodens, der
Aufbau beträgt laut Werkvertrag und Zeichnung
10 cm, hätten sie eigentlich auf der
üblichen Höhe von 30 cm liegen müssen. Der
Fußbodenaufbau ist in den vier DG-Wohnräumen
also ca. 2,5 cm geringer als vereinbart.
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Im
Badezimmer stellte sich die Situation nach dem
abgebrochenen Nachbesserungsversuch zwecks
Korrektur der Ablagehöhen so dar. Wenigstens
war es so nun möglich problemlos die Höhe
des Fußbodenaufbaus im Bad zu prüfen. Unter
dem unten freiliegenden Vorwandelement,
welches direkt auf die Rohbaudecke gedübelt
wurde, konnte man nun schön den Gliedermaßstab
anlegen. Hier beträgt der Fußbodenaufbau
sogar nur 7 cm, also 3 cm weniger als
vereinbart.
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Der
Wannenträger steht auf der Rohbaudecke.
DIN-gerecht wurde er zwecks Schallentkopplung
ca. 1cm von einer Trockenbauwand entfernt
aufgestellt. Dazwischen passte genau der
Gliedermaßstab. Auch hier beträgt der
Fußbodenaufbau lediglich 7 cm.
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Zu
Hause angekommen schaute ich zunächst in die
Baubeschreibung unseres Vertrages. Demnach
müsste die Gesamthöhe des Zementstrichs 10
cm betragen. Davon sollten die ersten 4 cm aus
einer 4 cm starken Trittschalldämmung
bestehen.
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Mir
fiel ein, dass ich die Dicke der
Trittschalldämmung im DG irgendwann mal im
Bild dokumentiert hatte. Ich hatte sie damals
schon mit nur 3 cm gemessen aber nicht
gestutzt. Aber wer rennt
schon ständig mit der Baubeschreibung über
den Bau um diese abzugleichen?
Im Umkehrschluss hieße dass, dass der Estrich
eine Dicke von 7 cm haben müsste, denn 10 cm
minus 3 cm macht 7 cm. Wenn ich im Badezimmer
jedoch eine Gesamthöhe des Fußbodens von 7
cm messe und davon die 3 cm für die
Trittschalldämmung abziehe kann der Estrich
an diesen Stellen maximal 4 cm dick sein. Und
in dieser 4 cm dicken Estrichschicht befinden
sich noch die Heizungsrohre mit einem Außendurchmesser von 14 mm, die im gesamten
DG auf die Dämmung getackert wurden. Unsere
Bedenken formuliert der Profi, also unsere
Bausachverständige, so:
"Es
sind für die Fußbodenheizung Verbundplatten
mit einer Dicke von 30 mm und darauf
Heizungsrohre mit einem Außendurchmesser von
14 mm verlegt worden. Die Höhen des
Fußbodenaufbaues liegen stellenweise zwischen
70 und 80 mm (insbesondere
im Badezimmer), so dass sich eine Überdeckung
der Heizungsrohrleitungen von lediglich etwa
25 – 35 mm ergibt.
Abgesehen davon, dass gem.
Baubeschreibung im Dachgeschoss eine
Gesamthöhe des Fußbodenaufbaues
von 100 mm bzw. 10 cm vereinbart ist, ist bei
einem Zementestrich der Festigkeitsklasse F4
und Bauart A nach DIN 18560-2:2004-04 eine Mindestüberdeckung
der
Heizungsrohre von 45
mm einzuhalten."
Wie
so oft im Leben aber gilt "Keine Regel
ohne Ausnahme":
"Eine
Reduzierung der Estrichdicke ist nur bei
höheren Festigkeitsklassen und Erfüllung der
Eignungsprüfung gem. DIN 18560-2:2004-04
Abschn. 6.2 zulässig."
Die
Beweispflicht liegt nun bei Hausbau Bethel.
Wird nun behauptet, der Estrich sei auch so
ausreichend tragfähig weil er einer höheren
Festigkeitsklasse entspricht, muss dieses
durch eine Bestätigungsprüfung belegt werden.
Hierzu sind zwei Estrichplatten möglichst
trocken aus dem Estrich auszuschneiden und in
3-5 Prüfstreifen von 60 mm Breite zu sezieren.
Die Länge der Platte richtet sich hierbei
nach der Estrichdicke. Dies ist natürlich für
den Bauherrn und gerade bei Fußbodenheizung
eine Zumutung, die er aber über sich ergehen
lassen muss.
Hinzu kommt, dass eine solche Reduzierung der
Estrichdicke bei höheren Festigkeitsklassen
nur bis zu einer Mindestdicke von 30 mm
zulässig ist. In unserem Fall ergibt sich
teilweise eine Überdeckung von nur 25 mm. Insofern erübrigt sich aus
meiner laienhaften Sicht eine solche Prüfung.
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Nachtrag
vom 14.09.07:
Im Rahmen des heutigen (ersten) Abnahmetermins
sprach ich das Thema nochmals an. Es ging mir
um die zu geringe Stärke der
Trittschalldämmung. 4 cm waren im Werkvertrag
vereinbart, jedoch wurden nur 3 cm dicke
Platten eingebaut. Der Bauleiter argumentierte
wie folgt: Im Werkvertrag stehe auch, dass
"die Gesamthöhe des Fußbodenaufbaus 10
cm beträgt mit einer 4 cm starken
Trittschalldämmung". Der
Außendurchmesser der Heizungsrohre beträgt
16mm. Wenn die vorgeschriebene
Mindestüberdeckung der Heizungsrohre
eingehalten worden wäre und man mit 1 cm
Fußbodenbelag kalkuliert, könne die
Trittschalldämmung nur noch 3 cm dick sein.
Er machte also folgende Rechnung auf:
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10
cm Gesamthöhe des Fußbodens
- 1,6 cm Heizungsrohr
- 4,5 cm Estrichüberdeckung
- 1,0 cm Fußbodenbelag
= verbleiben 3 cm für Trittschalldämmung |
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Nun
ja, mathematisch ist hier kaum etwas
auszusetzen. Gut, man könnte nun darüber
streiten, ob man die Formulierung "die
Gesamthöhe des Fußbodenaufbaus beträgt 10
cm" dahingehend auslegen kann, dass
hierin auch ein 1 cm starker Belag enthalten
sein muss oder eben nicht. Spontan erwiderte
ich, dass ich als Laie dann aber zunächst mal
davon ausginge, dass der Gesamtaufbau
insgesamt 11 cm betragen müsse. Schließlich
sei die Formulierung "mit einer 4 cm
starken Trittschalldämmung" eindeutig.
Wäre die Interpretationsvariante des
Bauleiter tatsächlich maßgeblich, könnte
man auch die Frage stellen, warum denn
ausgerechnet die Dämmung und nicht die
Heizungsrohre kleiner dimensioniert worden
sind. Wäre natürlich Blödsinn, aber nach
dieser Auslegung auch möglich.
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Ich
habe zu diesem Thema heute ein Urteil des
Bundesgerichtshofs (BGH, BauR 1995, 538)
ausgegraben. Darin heißt es: "Angaben in
einem Leistungsverzeichnis sind nach
allgemeiner Auffassung so auszulegen, wie es
der Empfänger nach Treu und Glauben nach
Berücksichtigung der Verkehrssitte verstehen
durfte. Maßgebend ist das Verständnis mit
dem der durchschnittliche Bieter objektiv die
Erklärung verstehen durfte." Daraus
ergebe sich folgender Praxishinweis: Die
Angaben im Leistungsverzeichnis muss der
Unternehmer kritisch lesen, insbesondere die
Randbedingungen überprüfen, ob die Angaben
sinnvoll sind oder zu Problemen führen.
Keinesfalls darf er bei mehreren
Interpretationsmöglichkeiten einfach die
billigere Lösung kalkulieren. Gibt es mehrere
Lösungsmöglichkeiten, muss er beim
Auftraggeber nachfragen.
|
Juristisch
sind wir also auf der sicheren Seite. Im
übrigen kann ich mir nicht vorstellen, dass
es Hausbau Bethel hier darauf anlegt eine
gerichtliche Entscheidung herbeizuführen.
Würde ein Gericht der Auffassung des BGH
folgen könnten einige Häuslebauer auf die
Idee kommen ihren Fußbodenaufbau im DG zu
überprüfen.
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| 24.07.2007: |
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Vormittags
waren die beiden Elektriker zur Endmontage da. Alle Schalter- und
Steckdosenabdeckungen wurden installiert.
Zwischendurch haben zwei Mitarbeiter der Stadtwerke zwei
Stromzähler installiert. Den Baustromkasten
können wir nun nächste Woche abbauen lassen.
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Ortsfeste
Installationen müssen aus Sicherheitsgründen
den Vorschriften der internationalen Norm IEC
60364 und den entsprechenden nationalen Normen
wie DIN VDE 0100 entsprechen. Mit diesem Installationstester,
dem Fluke 165x, kann man die
Sicherheitskonformität elektrischer Anlagen
in häuslichen, gewerblichen und industriellen
Anwendungen überprüfen. Die Elektriker haben
damit alle Steckdosen getestet und Messungen
des Auslösestroms von den
Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen (FI-Schaltern)
vorgenommen.
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Die Elektriker haben uns vier
Siemens-Rauchmelder dagelassen. Eigentlich
wollten sie sie montieren. Da wir bereits eine
Rauchmeldeanlage haben, bei der sich die
Rauchmelder über Funk im Alarmfall
gegenseitig alarmieren, weiß ich noch gar
nicht ob und wo ich die Dinger ggf. anbaue.
Bei Maxime-Häusern mit Arbeitszimmer gehören
eigentlich fünf und nicht nur vier
Rauchmelder zum Leistungsumfang. Ich werde den
Bauleiter bei Gelegenheit darauf ansprechen.
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Unser Bedenkenfax bzgl. der zu geringen
Estrichdicke war am 24.07.2007 mittags
Hausbau Bethel gesendet worden. Es enthielt
auch die Aufforderung, bis zur
einvernehmlichen Regelung dieses Punktes keine
weiteren Maßnahmen zu veranlassen, durch die
die zu geringe Estrichdicke und die daraus
resultierende zu geringe Gesamthöhe des
Estrichaufbaues lediglich kaschiert jedoch der
technische Mangel nicht tatsächlich behoben
wird, als da wären Änderung der Höhen der
Ablagen in den Bädern, Auffüttern der
Türzargen. Nachmittags stellte sich die
Situation wiederum so dar.
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Die Trockenbauer waren offensichtlich erneut
tätig geworden. Sie hatten die Ablagenhöhen
der Vorwandelemente verringert indem sie die
obenauf liegende 25 mm starke Rigipsplatte
gegen eine 12,5 mm starke Rigipsplatte
ausgetauscht haben. Die Frontplatte wurde dann
entsprechend abgehobelt.
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An den ursprünglichen Verspachtelungen ist
dies gut zu erkennen. Links im Bild sieht man,
dass die Höhenreduzierung genau der Stärke einer 12,5 dicken Rigipsplatte entspricht.
Während man die Laibungen nochmals
verspachtelte erkennt man auf 2,50 m Länge
eine lange Fuge zu den aufgehenden
Wandplatten.
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Gleichzeitig war der Fliesenleger auf der
Baustelle. Er hat versucht die
Dichtmanschetten an Dusche und Wanne
DIN-gerecht anzubringen. Ich habe ihn darauf
hingewiesen, dass die Dichtmanschetten nicht
um die Blindstopfen geklebt werden müssen
sondern um die Reduzierstücke, die bis auf
Außenkante der Fliesen montiert werden. Er
antwortete, dass der Heizungsbauer die
Reduzierstücke erst im Rahmen der Endmontage
installieren wird. Wenn der Heizungsbauer zur
Endmontage kommt wird dieser antworten,
dass die Dichtmanschetten nicht mehr änderbar
sind, weil sie bereits verfliest sind.
So, und genau für diese
Schnittstellenkoordination gibt es den Beruf
des Bauleiters.
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Auf
der anderen Seite des Bades wurde die
Vorwandelemente heute zusätzlich mit einer
weiteren Rigips-Platte beplankt. Die Fuge
zwischen Wannenrand und Wandfliesen wäre
sonst zu breit gewesen, sagte der
Fliesenleger.
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Anschließend wurde vom Fliesenleger versucht
eine DIN-gerechte Abdichtung an der Wanne
herzustellen. Nach DIN 18195-5 muss für
Verbundabdichtungen an Wand und Boden mit
Fliesen und Platten gegen nicht drückendes
Wasser in feuchtigkeitsbelasteten Bereichen,
z.B. in Bädern, Duschen, Waschräumen, Sanitäranlagen
zusätzlich abgedichtet werden. Bei der
vorliegenden Beanspruchungsklasse A01 muss
diese Abdichtung mindestens 0,5 mm dick sein
und wird in zwei Arbeitsgängen bis 20 cm
über der Wasserentnahmestelle
aufgetragen.
Bei uns wird
diese hochelastische, rissüberbrückende,
einkomponentige, lösemittelfreie Flüssigkunststoffabdichtung
der Firma Sopro
verwendet. Es reicht jedoch nicht aus nur
dieses Zeugs aufzustreichen. Im Bereich der
Anschlussfugen muss nach der DIN in diese
Kunststoffabdichtung ein sog.
Anschlussfugenband eingearbeitet werden. Das
wurde auf der langen Seite der Wanne, wo die
Rigipsplatte vorgeschraubt wurde, nicht getan.
Rechts im Bild sieht man wo sich das Wasser
seinen Weg suchen wird.
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25.07.2007:
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Heute
war ein Tischlermeister der Tischlerei Bethel
da. |
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Er
stellte alle Fenster ein, entfernte die
Schutzfolien und montierte die Fensteroliven,
Kurbelstangen und Belüftungsabdeckkappen von
außen.
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Ich habe dann alle Rollläden mal hoch- und
runtergedreht und auf Laufgeräusche, etc.
geachtet. Die Innenseiten der Rollläden an
der Nordseite, wo der Dieselmotor des
Tiefenbohrgerätes schon die Haustür
verschmutzt hatte, sehen auch ziemlich
versifft aus.
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Im
DG-Bad ist mir aufgefallen, dass der
Rohrkasten für die Abluft ca. 1 cm tiefer
steht als die Wandfensteröffnung. |
Im
EG-Bad wurde von den Maurern diese
Wandöffnung für Heizungsrohre im Bereich der
Duschwanne vorgesehen. Sie wurde nicht genutzt
aber auch nicht wieder geschlossen. Die lose
Trittschalldämmung rieselt heraus.
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Im
übrigen rief unsere Bausachverständige heute
an und teilt mit, dass Hausbau Bethel aufgrund
unseres Bedenkenfaxes einen Ortstermin
vorschlägt, der morgen früh um 9 Uhr
stattfinden soll.
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26.07.2007:
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Der heutige Tag begann für uns sehr
zufriedenstellend. Aufgrund der ignorierenden
Haltung, die Hausbau Bethel im Zusammenhang
mit dem wirkungslosen Fundamenterder an den
Tag legt, hatte ich mit einer so
schnellen Reaktion seitens Hausbau Bethel
nicht gerechnet. Man scheint unser Bedenkenfax bzgl.
der zu geringen Estrichüberdeckung im DG nach
Rücksprache mit Viebrock in Harsefeld ernst
zu nehmen. Das scheint zumindest dann der
Fall zu sein, wenn eine andere Firma offensichtlich
die A-Karte hat.
Heute erschien gegen 9 Uhr der geballte
Sachverstand auf der Baustelle: zwei
Diplom-Ingenieure von Hausbau Bethel, ein
Vertreter der Firma aus Beckum, die den
Estrich gelegt hat, unser Rechtsanwalt, unsere
Bausachverständige sowie ein öffentlich
bestellter und vereidigter Sachverständiger
für das Estrichlegerhandwerk aus
Korschenbroich. Letzterer wurde von Hausbau
Bethel mit der Begutachtung des Estrichs
beauftragt. Unser Bauleiter für den
Innenausbau hatte für diesen Termin seinen
Urlaub unterbrochen. Er deutete im Vorfeld an,
dass man bereit sei den Estrich im schlimmsten
Fall ganz auszubauen und neu einzubringen.
Nachdem man sich kurz im Badezimmer
vorgestellt hatte ging der Gutachter daran die
Estrichdicke mit Hilfe eines Hakenmaßes zu
ermitteln. Hierzu steckte er den Haken jeweils
im Bereich des Randdämmstreifens zwischen
Estrich und Wand, drehte den Haken so, dass er
unter den Estrich fasste und zog ihn kräftig
nach oben. Auch wenn der Estrich in diesen
Randbereichen schüsseln kann, kann so seine
exakte Dicke bestimmt werden. Auf diese Weise
ermittelte er im Badezimmer Estrichdicken
zwischen 35 und 45 mm. Berücksichtigt man nun
noch den Außendurchmesser des darin liegenden
Heizungsrohrs von 14 mm errechnet sich eine
Estrichüberdeckung von nur 21 bis 31 mm.
Nach Auskunft des Mitarbeiters der
Estrichlegerfirma ist normaler Estrich der
Güte ZE-20 mit Schnellbinder Rapidur
von Sopro
eingebaut worden. Der
Sachverständige aus Korschenbroich
bestätigte die Aussage unserer
Sachverständigen, dass für einen Zementestrich
dieser Festigkeitsklasse (F4)
und Bauart A nach DIN 18560-2:2004-04 eine Mindestüberdeckung
der
Heizungsrohre von 45
mm einzuhalten ist. Fazit: Unabhängig von
irgendwelchen Vorschriften und Empfehlungen,
der Estrich ist unter Berücksichtigung seiner
zukünftigen Belastung definitiv zu dünn
eingebaut. Überrascht war ich nicht von
diesem Ergebnis. Überrascht war ich jedoch,
dass hier endlich mal jemand eine klare Ansage
machte. Das war ich während der Bauphase von
den von Hausbau Bethel beauftragten Firmen in
dieser Form nicht gewohnt.
Auch meine Vermutung, dass der Estrich in
allen anderen DG-Räumen zu dünn ist wurde
mittels Messung bestätigt. Der
Sachverständige empfiehlt folgendes: die
Oberfläche des Estrichs soll durch Anschleifen aufgeraut
und anschließend abgesaugt werden. So
würde gewährleistet, dass eine
kraftschlüssige Verbindung zu einer weiteren
2,5 cm dicken nachträglich aufzubringende
Schicht entsteht. Die Estrichindustrie böte
entsprechend geeignete Produkte auf dem Markt
an. Er bedauerte, dass bereits die
Randdämmstreifen bis auf das jetzige Estrichniveau
entfernt worden sind. Diese müssen nun wieder
angebracht werden.
Meine
Bedenken hinsichtlich einer nachteiligen
Wärmeleitfähigkeit dieser Nachbesserung
konnte er nicht zerstreuen. Die Estrichlegerfirma
wird unserer Bausachverständigen nun anhand
eines schriftlichen Vorschlages des Gutachters
die einzelnen Arbeitsschritte und die zu
verwendenden Materialen mitteilen und
bestätigen lassen.
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Nun ist die Estrichdicke gerade in dem
sichtbaren Bereich um die oberste
Betontreppenstufe nur ca. 1 cm zu dünn. Wenn
aber der Estrich im gesamten DG um 2,5 cm
aufgestockt wird, entsteht am Übergang
zwischen Emporen-Oberlag und oberster
Trittstufe ein Versatz. Aus diesem Grund
müssen nun alle Betontreppenstufen ebenfalls
aufgesattelt werden um eine solche
Stolperfalle zu vermeiden. Hierzu wird jede
Stufe eingeschalt und aufbetoniert.
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Wir standen gerade in der Küche vor der
Stelle, wo die Fliesenleger am 23.07. das
Material für eine solche CM-Messung aus dem
Estrich entfernt hatte. Der Sachverständige
bestätigte meine Vermutung, dass eine
Estrichprobe aus den ersten ein bis zwei
oberflächlichen Centimetern der Estrichdicke
nicht ausreichend sei. Eine solche Probe sei
weitaus tiefer, aus dem von oben gesehen
letztem Viertel des Estrichs zu entnehmen.
Nicht zuletzt deshalb gelte die CM-Messung als
ein zerstörerisches Messverfahren. Und
selbstverständlich müsse eine CM-Messung
sowohl im EG als auch im DG nochmals erfolgen
bevor hier Bodenfliesen oder sonst etwas
verlegt würden. Im Idealfall seien solche
Messpunkte bereits im Rahmen der Planung
markiert worden um nicht evtl. vorhandene
Heizungsrohre zu beschädigen. Der Idealfall
ist bei uns nicht vorliegend.
Auf die Estrichfeuchtemessungen angesprochen,
die bei uns mit einem elektronischen Gerät
vorgenommen wurden, antwortete der
Sachverständige für das Estrichlegerhandwerk
folgendes. Solche elektronischen Messungen seien
allenfalls dazu
geeignet um festzustellen, ob eine CM-Messung
zum aktuellen Zeitpunkt schon Sinn macht da
elektronische Messungen sehr schnell durchführbar
sind. Über
die CM-Messung mit dem CM-Messkoffer hatte ich
mich vor ein paar Tagen (siehe oben) schon mal
ausgelassen. Eine solche elektronische Messung
könne eine CM-Messung aber nicht ersetzen. Er
betonte: eine CM-Messung ist vor dem Belegen
UNABDINGBAR vorgeschrieben. Der
Bodenbelagsleger ist dazu VERPFLICHTET eine
CM-Messung durchzuführen, bei neuen Estrichen
MUSS sie gemacht werden. Sie MUSS dokumentiert
werden und wird im Idealfall von allen
Beteiligten (Bauträger,
Bodenbelagshandwerker, Bauherr, etc.) per
Unterschrift bestätigt.
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Und wenn man
nun schon mal den geballten Sachverstand auf
der Baustelle hat, sollte man ihn auch nutzen.
Auf meinen Hinweis, dass unter der Treppe im
EG der Estrich stumpf gegen
die erste Stufe gelegt worden sei ohne einen
Randdämmstreifen zu kleben, empfahl der
Sachverständige hier den Estrich zu entfernen
und dies nachzuholen.
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Auf meine Bitte wurde
auch die Estrichdicke im gesamten EG geprüft.
Hier sind jedoch tolerierbare Minderstärken
von maximal 1 cm gemessen worden.
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Und wenn man nun schon mal einen Vertreter der
Firma auf der Baustelle hat, der nicht nur den
Estrich sondern auch den Innenputz angebracht
hat, sollte man das nutzen.
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Abschließend versammelte ich die ganz
Mannschaft noch kurz unter den Haarrissen in
der EG-Decke, die mir gestern aufgefallen
waren.
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Einhellige
Meinung: völlig unspektakulär, so etwas kann
entstehen, wenn der Kran Paletten etwas
unsanfter absetzt, etc. Alle Sachverständigen
bestätigten, dass hier kein Mangel vorliege.
Dem Sachverständigen für das
Estrichlegerhandwerk glaubte ich inzwischen
alles, er trat sehr bestimmt und konsequent auf
und überzeugte dabei. |
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Kurz
bevor die beiden Bauleiter das Haus verlassen
wollten erschienen zwei Mitarbeiter der Firma,
die das Holzbrüstungsgeländer anbauen
wollten. Die Homepage der Firma findet man hier.
Die Bauleiter von Hausbau Bethel erklärten,
dass die Montage des Treppengeländers derzeit
wenig Sinn mache da sowohl der Estrich im DG
als auch die Stufenhöhen noch verändert
würden. Nach kurzer Rücksprache mit der
Firma zogen die beiden Treppenbauer dann
wieder ab.
Zu Hause angekommen klingelte das Telefon. Die
Firma Lampe, eine von der Firma Nibe
beauftragte Kundendienstfirma aus dem
Sauerland, wollte mit mir einen Termin zwecks
Inbetriebnahme und Einweisung in die
Heizungsanlage machen. Ich verwies auf die
veränderte Situation. Schließlich war nun
absehbar, dass für das DG das
Fußbodenaufheizprogramm nochmals laufen
müsste, eine Inbetriebnahme schloss sich
deshalb aus meiner Sicht aus. Ich bat darum
Rücksprache mit der Firma Nibe und Hausbau
Bethel zu halten und mich anschließend noch
mal anzurufen. Der Rückruf kam dann auch
prompt. Wir stimmten ab, dass ich die
Kundendienstfirma informieren werde sobald
eine Inbetriebnahme in Frage kommt.
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31.07.2007:
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Der Haustürgriff hat eine Macke. Ich glaube
nicht, dass das auf der Baustelle passiert
ist, war ja nichts los, seit dem der Tischler
da war.
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Der Elektriker
hat mitgedacht. Er hat im Rahmen der
Endmontage erkannt, dass der
Raumthermostatregler im EG-Bad in die
geplante Fliesenbordüre hereinragen würde
und diesen deshalb höher gesetzt.
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Die Bordüre für das
EG-Bad wurde inzwischen geliefert. Sie besteht
aus Naturstein- und Glasmosaiken und sieht so
aus.
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Der
Bauleiter der Estrichfirma war da und hat
CM-Messungen vorgenommen. Im Bad erfolgte
diese wegen der FBH
in einer Ecke. Dort ist auch gleich der
Estrich gebrochen (siehe links). Die Feuchte
schwankte im EG und DG zwischen 1,9 und 2,1 %.
Nach drei Wochen zusätzlicher Trocknungsdauer
können also nun die Bodenfliesen gelegt
werden. Im DG wird ab Donnerstag die
Estrich-Nachbesserung stattfinden.
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Ich
habe heute die äußeren Lüftungsgitter für
die Zuluftzuführungen zunächst geprimert und
danach anthrazit matt angesprüht. Sie waren
ursprünglich kaminrot, die Farbe biss sich
mit dem Klinker. Die Lackierung wurde
notwendig weil es die Dinger nur in rot oder
weiß gibt.
Die Dinger werden dann im Rahmen der
Endmontage von den Heizungsbauern in die
Wandöffnungen fest eingeklebt. Es ist also
wichtig sie vorher zu lackieren weil eine
Demontage schwierig würde.
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Im
EG haben sich an allen Rollladenkästen (hier
eine Aufnahme von unten auf die
Revisionsklappe) Schimmelsporen gebildet.
Unsere Sachverständige erklärte, das kommt
regelmäßig dann vor, wenn die Fenster zu
früh eingebaut werden und die Feuchtigkeit
nicht aus dem Bau entweichen kann. Während
der Estrichtrocknungsphase sollten wir ja nur
stosslüften. Zum Glück ist die Oberfläche
der Klappen laminiert. Hier muss mit einem
feuchten Lappen abgewischt werden um die
Sporen nicht im Haus zu verteilen. Ich werde
einen Kasten dann öffnen lassen um
auszuschließen, dass der Schimmel von innen
wuchert. Das Thema "Eigenleistung
Fensterputzen" hat sich damit für uns
erledigt. Zum einen steht davon nichts im
Vertrag, zum anderen sehe ich nicht ein, dass
wir die Putzspritzer der Verputzer entfernen
sollen. Der Bauleiter erwähnte einmal, dass
wir diese Putzreste mit dem Fingernagel
"absprengen" sollen da sonst
Glaskratzer entstünden. Das erschien mir
sowieso reichlich abenteuerlich.
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02.08.2007:
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Heute wurden drei Paletten
mit dem Estrich-Ausgleichsmaterial Maxit Floor
4150 der Firma Maxit
geliefert. Je mm Auftrag pro Quadratmeter
werden 1,7 kg davon benötigt. Bei einem
zusätzlichen Auftrag von 25 mm Stärke und 80
qm Estrichfläche werden 3,4 Tonnen davon
benötigt. Sie kosten rund 3.000 Euro. Die
erforderliche Menge war also schon mal da, es
waren 134 Säcke à 25 kg. Dass Zeug wird mit
ca. 12% Wasser sämig gemacht und dann ins DG
gepumpt. Vorher wird der Estrich angeschliffen
und abgesaugt, dann erfolgt die Haftgrundierung
mit Maxit 4716.
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Der Bauleiter der
Estrichleger-Firma selbst übernahm die
Vorarbeiten. Abends hatte er bereits die erste
zu dünne Estrichschicht abgeschliffen,
abgesaugt und grundiert. Zudem hat er an den
Wänden die Randdämmstreifen erneuert. Im
Bereich des Treppenauges und der Dehnungsfugen
in den Wandtüröffnungen waren Gefidehn-Dehnungsfugenprofile
geklebt worden. Die Ausgleichsmasse ist trotz
des geringen Wasseranteils flüssig wie Soße.
Es würde sonst das EG fluten. Zusätzlich
fixierte er die Profile noch mit
Isover-Klebeband auf dem Boden.
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03.08.2007:
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Morgens erschien der
Bauleiter der Estrichleger-Firma mit einem
weiteren Mitarbeiter und einem Mitarbeiter der Firma Maxit. Heute
soll die Ausgleichsmasse im DG
aufgebracht werden. |
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Der
Maxit-Mitarbeiter kam aus Freiburg und hatte
eine Mischpumpe der Firma m-tec
im Anhänger. Die Duo Mix 2000 kostet ca.
11.000 € brutto. Durch den geteilten Misch-
und Pumpenbereich gibt es keine
Konsistenzschwankungen nach einer
Unterbrechung des Spritzvorganges. Eine
optische Kontrolle des gemischten Materials
ist während des Betriebs möglich.
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Zusätzlich wurden überall im DG
Abstandshalter aufgestellt. Sie wurden auf 2,5
cm eingestellt. Diesmal wollte man sicher
gehen, dass ein ausreichendes Niveau erreicht
wird. Bei der sämigen Konsistenz, die sich
selbst nivelliert, bietet sich das geradezu
an.
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Tja, und wie das bei Nachbesserungsversuchen
oft so ist, klappen die auch nicht so ohne
weiteres. Zunächst riss der Schlauchstutzen
an der Mischpumpe ab. Dabei wurde unweigerlich
unser Vorgarten geflutet. Anschließend
fummelte man eine Stunde an dem Ding herum um
festzustellen, dass da wohl eine Schweißnaht
erneuert werden müsse. Also verabschiedete
man sich für eine weitere Stunde um einen
Schlosser mit Schweißgerät in der näheren
Umgebung zu finden. Nachdem dies erledigt war
stellte man fest, dass der noch gefüllte
und in der Sonne liegende Schlauch zu einem
mit Zement ausgegossenem Rohr mutiert war. Also wurde der Vorgarten erneut
geflutet. Die Pumpe mit Rührwerk wurde dabei
auch gnadenlos über dem Mutterboden
ausgeschüttet und gereinigt.
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Anschließend
sah das dann eigentlich ganz gelungen aus.
Aber auch nur eigentlich. Es stellte sich
heraus, dass die Randdämmstreifen
offensichtlich nicht ganz dicht angebracht
worden waren. In allen Räumen bildeten sich
an den Wänden kleine Krater. Hier war die
Ausgleichsmasse in Hohlräume geflossen. Dort
bilden sie dann natürlich Schallbrücken, bis
zu acht dieser Stellen habe ich je Raum
gezählt. Zudem schränken sie die
Bewegungsfähigkeit des schwimmenden Estrichs
ein. Vielleicht hätte ich doch darauf
bestehen sollen den zu dünnen Estrich samt
Heizungsrohren herausstemmen zu lassen?
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Und
wer glaubte, der Bedarf an Überraschungen sei
für heute gedeckt, wurde doch noch eines Besseren belehrt. Zunächst glaubte ich es
nicht. Wir bauen doch ein Viebrockhaus! Mit
2-Liter-Technik! Die sind doch dicht! Da kann
uns doch so etwas gar nicht passieren, so
dachte ich. Ich nehme es mit Humor,
inzwischen schockt mich hier gar nichts mehr;
heute war ja laut Bauablaufplan der
Blower-Door-Test und die Abnahme vorgesehen.
Klar, wenn man das DG mit
Estrich-Ausgleichsmasse flutet kann man
Undichtigkeiten in der Bausubstanz natürlich
auch feststellen. Das Zeug floss am Rollladen
eines EG-Fensters herunter und saute die
darunter liegende Klinker-Rollschicht ein. Nun
ja, sicher kann man jetzt sagen "Wenn das Zeugs getrocknet ist, ist
es jetzt an dieser Stelle aber dicht."
Ja, ich wollte weniger subjektiv berichten,
Ironie ist hier nicht angebracht, aber es
fällt soooo schwer...
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Apropos
Nachbesserungsversuche: Links im Bild nun eine
weitere Variante eines gescheiterten
Nachbesserungsversuchs. Irgendjemand hat wohl
verstanden, dass Isolierfilz für die
Schallentkopplung von
Aufputz-Armaturanschlüssen nicht geeignet
ist. Was eine DIN-gerecht schallentkoppelte
Armatur ist weiß dieser jemand aber
offensichtlich nicht. Der
Isolierfilz wurde nur
gegen ein Stückchen herumliegenden
Randdämmstreifens ersetzt. Die Wanddübel
stehen nun ca. 4 mm hervor, die Wandscheibe
schlackert hin und her.
Rechts im Bild ist eine Rohrschelle eines
wasserführenden Rohres hinter der Wärmepumpe
zu sehen. Die Schelle muss zusätzlich mit
Klebeband gegen Wärmeverluste isoliert
werden.
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Abends sah der Vorgarten dann
so aus. Überraschender Weise wurde der Garten
nicht gesäubert. War ich wirklich
überrascht?
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Es
hatten sich in
jedem Raum kleine Krater gebildet, der
Fließestrich hatte sich unter dem
Randdämmstreifen hindurch in untere Gefilde
verabschiedet. So was nennt man dann
Schallbrückenbildung oder Dehnungsfugenvernichtung.
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Ansonsten machte die
Oberfläche optisch einen guten Eindruck.
Schön glatt, wie man es mit normalem Estrich
nicht hinbekommen hätte.
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06.08.2007:
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In dieser Woche wird sich
hier nichts abspielen. Urlaubsbedingt werden
die Fliesenleger erst in der nächsten Woche
weitermachen.
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07.08.2007:
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Unverhofft kommt oft: Der
Bauleiter überreichte heute das Telefax eines
Schreibens in dem der Elektroinstallateur
bescheinigt, dass er am Fundamenterder einen
Erdungswiderstand von 5,28 Ohm gemessen habe.
Hmm, der Wert wäre ok. Das steht jedoch im
Widerspruch zu der Aussage im Schreiben von
Hausbau Bethel, welches wir am vom 16.05.07
erhalten haben. Darin hieß es, man habe eine
Messung des Fundamenterders vor Ort veranlasst
"mit dem Ergebnis, dass die gemessenen
Werte zu verbessern seien, damit die Funktion
uneingeschränkt gegeben sei.". Was soll
ich nun glauben?
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08.08.2007:
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Heute erschienen zwei
Mitarbeiter der Estrichlegerfirma zu einem
erneuten Nachbesserungsversuch. Vor dem
Aufbringen der Ausgleichsschicht sind wie oben
erwähnt die
Randdämmstreifen erneuert worden.
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Üblicherweise verwendet
man einen Randdämmstreifen dieser Art. Er hat
unten eine 10 cm breite PE-Folie. Diese wird
auf den Fußboden in den Raum hinein verlegt.
So wird verhindert, dass Estrich unter dem
Randdämmstreifen hindurch läuft und
Schallbrücken entstehen. Im schlimmsten Fall
läuft der Fließestrich hinter den
Randdämmstreifen und schränkt somit die
Möglichkeit des "Schwimmens" ein.
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Und
genau das ist bei uns passiert. Gut zu
erkennen ist, dass der Fließestrich bis
hinter den Randdämmstreifen gelaufen.
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Um
genau diese Schallbrücken zu entfernen
hämmerten heute zwei Mitarbeiter mit
Schraubendrehern bewaffnet in den Fugen
zwischen Estrich und Rigipswänden herum. Das
Ergebnis war unbefriedigend.
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Hinzu kommt, dass dieser Bereich nicht
nachgebessert wurde. Ein gerader Estrich ist
in diesem Bereich besonders wichtig, da hier am
Übergang zwischen Treppe und Empore keine
Stolperfallen entstehen dürfen. Hier liegen
mindestens 2 cm Differenz drin.
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Inzwischen wundert mich ja gar nichts mehr.
Ich weiß, dass es Mängel oder besser
Sachverhalte am Bau gibt, die Grund zu
Beanstandungen geben. Es wäre blauäugig zu
glauben ich würde als Baulaie all diese
Sachverhalte erkennen können. Ich habe die
Erfahrung gemacht, dass in diesem Zusammenhang
Logik und die Fähigkeit sich in bestimmte
Situationen hineinzudenken, sehr hilfreich
sein können. Deshalb versuche ich mich oft in
die Rolle des Handwerkers hinein zu denken.
Ich träume sogar nachts davon. Heute Nacht fiel mir im Nachheinein ein, dass die
Leiter des Mitarbeiters der Firma, die die
Versiegelungsarbeiten durchgeführt hat,
gerade eben lang genug war um die oberen
Pfettenköpfe zu erreichen. Ich selbst wäre
da nicht hoch geklettert, mir war ja schon das
Gerüst fast zu unsicher. Als ich dann heute von
oben aus den Dreiecksfenstern auf die
Pfettenköpfe schaute bestätigte sich meine
Vermutung.
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Die Pfettenköpfe wurden nur in den von unten
sichtbaren Bereichen versiegelt, unten und an
den Seiten. Die Versiegelung von oben, also in
dem Bereich, wo sich Regen am ehesten
niederschlägt, wurde die Versiegelung an
allen vier oberen Pfettenköpfen vergessen.
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Auch die Besandung der Fensterfugen der
Dreiecksfenster wurde vergessen. Zudem wurden
alle vier Fensterflügel und -rahmen der
Dreiecksfenster ca. 1 cm angehobelt. Die
Flügel ließen sich sonst nicht schließen.
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Inzwischen
hatten sich die Fallrohre durch die
Sommerhitze mehrmals ausgedehnt und wieder
abgekühlt. Das Ergebnis: Die Fallrohre
rutschen. Dabei kam zu Tage, dass die Anschlussbögen (links im Bild) nicht mit
einer entsprechenden Zange konisch geformt
sondern nur eingesägt wurden. Wären unter
den Schlagschellen (rechts im Bild)
fachgerecht Halbwülste aufgelötet worden
würden die Rohr nicht rutschen.
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Wie
berichtet wurde beim
Betonieren der Bodenplatte Anfang Mai
vergessen die Durchführungen für die
Erdsonden in den HWR einzubringen. Üblicherweise
werden hierfür einfach zwei KG-Rohre durch
die Delta-Folie gesteckt. Der anschließend
aufzubringenden Beton hätte diese Rohre
rundum sicher verschlossen. Die später
hergestellten Kernbohrungen wurden trotz
vorheriger Absprache mit dem Bauleiter und
meiner Intervention vor Ort mit nur einer
Spannmuffe auf Höhe des Trittschalls verschlossen. So ist im Fußbodenaufbau und in
der Bodenplatte nun ein Hohlraum von ca. 30 cm
Tiefe entstanden. Der Mangel soll behoben
werden indem, wie vorher vereinbart, eine
weitere Spannmuffe von unten eingebaut wird,
die diesen Hohlraum verschließen soll.
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Die Einmann-Firma, die die
Kernbohrung für die Durchführungen der
Soleleitungen vorgenommen hatte, sollte die
zwei fehlenden Spannmuffen von außen
einbauen. Hierzu musste von außen bis unter
die Bodenplatte der Sand entfernt werden.
Trotz der Absprache mit dem Bauleiter wurden
die Muffen jedoch nicht eingebaut. Eher
zufällig sah ich, dass die Firma einen Zettel
und eine leere Bauschaum-Dose zurückgelassen
hatte. Auf dem Zettel stand, dass die
Soleleitungen zu eng an der Bodenplatte lägen
und die Muffen deshalb nicht eingebaut werden
konnten. Statt dessen wurden zwei Dosen
Bauschaum von unten in die Öffnungen
entleert. Die Firma verwies darauf, dass der
Bauschaum brunnenbaugeeignet sei und
entsprechend "ÖKI"-zertifiziert
sei. Sorry, aber eine solche
"Abdichtung" gegen aufstauendes
Sickerwasser ist Murks. Ich verwende diesen
Begriff immer dann wenn ich den Ausdruck
"Pfusch" vermeiden will. Ich finde
er klingt moderater. Ein sog. ÖKI-Zertifikat
gibt es in Deutschland nicht. Bauschaum nimmt
man immer dann wenn man nicht weiter weiß.
Wie gesagt, das ist Murks.
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13.08.2007: |
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Heute
erschienen dann erneut zwei Fliesenleger auf der
Baustelle. Dies ist dann bereits das Dritte
Fliesenleger-Team welches ich kennen lernte.
Die vorherigen zwei Trupps mussten ja wegen
des noch zu feuchten Estrichs im EG mehr oder
weniger unverrichteter Dinge wieder abziehen.
Natürlich wussten sie nicht um die
Einzelheiten, Übergabegespräche finden in
der Firma offensichtlich nicht statt. So
erklärte ich dann erst einmal, wie wir das
Bad im OG haben wollen, was halbseitiger
Versatz ist und in welche Richtung die Fliesen
in welchem Raum gelegt werden sollen. Zum
Abschluss dann meine obligatorische Bitte:
Bevor Ihr irgendetwas macht, von dem Ihr nicht
überzeugt seid, dass es so gemacht werden
soll, ruft mich bitte VORHER an. Prompt
klingelte eine Stunde später das Handy. Die
von uns gewünschte Verlegung der
Mosaikfliesen auf den Vorwandelementen war
missverstanden worden, das klärte sich
schnell auf. Egal, besser einmal zuviel
telefonieren als einmal zu wenig.
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Nachmittags
war wohl ein Heizungsbauer da gewesen. Die
Fliesenleger hatte meine Bedenken hinsichtlich
der DIN-gerechten Abdichtung an den
Armaturenanschlüssen an der DG-Dusche ernst
genommen und ihn informiert.
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Er hat
die Reduzierstücke installiert um sie vor dem
Befliesen vernünftig abdichten zu können. Schade,
dass er nicht gleichzeitig die mehrfach geforderte DIN-gerechte Schallentkopplung der
Armaturenanschlüsse vorgenommen hat. Sollte
die tatsächlich von hinten durch die
Rigips-Wand nachgeholt werden, kann er die
Abdichtung wiederholen. Wie das funktionieren
soll wenn die Reduzierstücke verfliest sind
ist mir derzeit noch ein Rätsel.
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Gleichzeitig brachte er die richtigen
Spülkastenbetätigungsplatten an. Bei den
zunächst gelieferten war das Grohe-Logo an der
kurzen Seite aufgedruckt, es hätte hochkant
gelesen werden müssen und ein wenig seltsam
angemutet.
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Und auch der Drufi war da! Im
Vorfeld war er uns für 291,55 € Euro angeboten
worden. Der Bauleiter hat sein Versprechen
gehalten, nun ist er im Leistungsumfang
enthalten. Kostenneutral. Meine Argument, wie
denn ohne Wasserfilter und Druckminderer eine
DIN-gerechte Trinkwasserinstallation
hergestellt werden soll, hatte wohl
überzeugt.
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Zunächst
trugen die Fliesenleger Tiefengrund mit einer
Rolle auf den Estrich auf.
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Vorher
wurden die Estrich-Löcher mit Fliesenkleber
zugespachtelt die für die CM-Messungen
aufgestemmt wurden.
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Hier sieht man bereits den
fertigen Fliesenbelag in der Küche. Hier
liegt ebenfalls die V&B-Fliese Sempra in
hellbeige. Für meinen Geschmack liegen die
Fliesen etwas zu dicht an den Wänden.
Eigentlich kann es nicht sein, dass der Estrich
breitere Dehnungsfugen hat als der
Fliesenbelag.
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Im DG-Bad wurden bereits die Vorwandelemente
von vorn befliest. Die Ablagenflächen hatten
nach dem zweimaligen Hoch- und Runterbauen ca.
1 cm Gefälle nach vorn. Deshalb wurde oben
drauf zunächst nur mit Fliesenkleber
gespachtelt.
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Die Fensterbank wurde mit
mehren Schichten Wedi-Bauplatten auf das erforderliche Niveau gebracht. Wedi-Bauplatten
sind genial. Ich habe die Dinger vor sieben
Jahren mal in unserem jetzigen Badezimmer
verwendet. Andere Hersteller nennen sie
Domo-Board oder Jacko-Board. Das Prinzip ist
immer das gleiche: Die Dinger sind zwischen 4
und 50 mm dick, bestehen aus Polystyrol-Platten
mit einer Mörtelschicht. Man kann sie mit der
Stichsäge auf Maß sägen, mit Fliesenkleber
fixieren und befliesen. Die dicken Platten
sind dann bis zu 500 kg belastbar. Teurer als
Porenbeton, aber leichter zu verarbeiten und
sehr flexibel. Man kann Wannen damit
einfassen oder Regale, Schränke, Ablagen
bauen, etc.
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Auf
meinen Wunsch hin wurde der Duschbereich bis
unter die Decke mit Sopro-Flächendicht-flexibel abgedichtet. DIN-gerecht eben:
".. bis 20 cm über
Wasserentnahmestelle...".
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14.08.2007:
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Heute
waren die beiden Fliesenleger wieder richtig
produktiv. Links der fast fertige HWR, rechts
im Bild die Speisekammer.
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Im
EG-Bad werden die Bodenfliesen erst bis an die
Dusche herangelegt wenn die Duschwanne endlich
da ist (Eigenleistung). Unser Lieferant hat da noch
Lieferprobleme.
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Im DG-Bad kleben die ersten
Mosaikfliesen und Edelstahl-Eckprofile.
Eigentlich wäre das ja Eigenleistung gewesen.
Da die Vorwandelemente aber alle krumm und
schief waren hätten sie von uns erst gerade
gespachtelt werden müssen. Das hielt ich für
nicht zumutbar, unser Bauleiter sah das auch
so. |
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Auch die Wanne wurde heute eingefliest.
Stellte sich mir die Frage, ob mein Hinweis
auf das fehlende Anschlussfugenband ernst
genommen worden ist.
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Durch
die Fliesenfugen unter dem Kleber konnte man
es adhoc nicht erkennen.
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Ich schaute mich um und
fand eine Rolle Sopro-Dichtband. Und der davor
liegende Netzstreifen war genau so lang wie
die Wanne. Ich wurde also ernst genommen. |
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Neben den Fliesenarbeiten war heute
Nachbesserungstag. Die Estrichlegerfirma
erschien heute zum dritten Mal zum
Nachbessern. Es geht erneut um die Entfernung der
Schallbrücken die auch die Bewegungen eines
schwimmenden Estrichs aufheben würden. Sie
wurden heute mit einem breiten Flachmeißel
bearbeitet. Morgen sollen die Estrichfugen
an den Rändern nochmals ausgesaugt werden.
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Zudem erschien die Einmann-Firma, die die
Kernbohrung für die Durchführungen der
Soleleitungen vorgenommen hatte. Es war der
zweite Nachbesserungsversuch, diesmal
augenscheinlich ein erfolgreicher. Von außen
wurde erneut das Erdreich unter der
Bodenplatte weggeschaufelt. Anschließend
wurde der Bauschaum aus den Zylinderbohrungen
entfernt und die Spannmuffen der Firma Rabeneick
hinein gefriemelt. Die Dinger sehen so aus
(siehe oben) und kosten ca. 40 Euro das Stück.
Das besonderen daran: Geteilte Dichtungen
gestatten die nachträgliche Abdichtung
bereits vorhandener Leitungen. Sie ersparen
auch das lästige Überschieben einer
geschlossenen Dichtung über eine längere
Distanz. Die Druckringe sind aus einem
Hightech-Thermoplast und durch optimale
Formgebung bei sachgemäßer Montage
bruchfest.
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Zeitgleich waren die Dachdecker zu ihrem
dritten Nachbesserungsversuch da. Sie weiteten
die Fallrohre um die Anschlussbögen
vernünftig einführen zu können und
befestigten diese dann mit Poppnieten gegen
Rutschen. |
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15.08.2007:
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Die Firma, die die
Spannmuffen eingesetzt hat, hat offensichtlich
vergessen den entfernten Bauschaum
mitzunehmen. Grundsätzlich sind alle Firmen
von Hausbau Bethel gehalten ihren Müll wieder
mitzunehmen und das Haus besenrein zu
hinterlassen. Das klappte bis auf wenige
Ausnahmen auch ganz gut. Die Nachbarn, die vor
kurzem selbst gebaut haben, wunderten sich
immer, dass es bei uns rund um Haus immer so
aufgeräumt aussieht. Sie selbst hatten da
andere Erfahrungen gemacht.
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Dann habe ich mir mal
angesehen wie das Entfernen der Schallbrücken
im Bereich der Randdämmstreifen geklappt hat.
Man ging offensichtlich ziemlich rabiat an die
Sache heran. Die Rigipsplatten im
Sockelleistenbereich sind teilweise derart
kaputtgebrochen, dass sie nur noch lose
herumhängen. Einige bereits gespachtelte
Fugen sind durch das Hämmern aufgebrochen.
Das empfinde ich als Murks. Inzwischen denke
ich es wäre besser gewesen, wir hätten
darauf bestanden den Estrich in Gänze zu
erneuern.
Mit den
Nachbesserungsarbeiten geht es nicht wirklich
weiter, ich habe den Eindruck, dass es an der
erforderlichen Koordination dieser Arbeiten
mangelt. Wie in der Vergangenheit berichtet
sollte um die erste Stufe der Betontreppe, die
im EG aufliegt, der Estrich entfernt und der
vergessene Randdämmstreifen eingebaut
werden. Ich hatte vorgestern noch
ausdrücklich darauf hingewiesen. Heute hat
sich das Thema wohl erledigt: die Fliesenleger
haben diesen Bereich heute gefliest, der
Einbau des Randdämmsteifens ist dadurch
unwesentlich erschwert worden. Aber mich
schockt ja inzwischen gar nichts mehr.
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Für
die Bordüre im EG-Bad muss noch spezieller
weißer Fliesenkleber besorgt werden, da in der Bordüre
Glasmosaike enthalten sind. Hierbei geht es
darum, dass der Kleber nicht durch das
transparente Glas scheint oder später
vergilbt. Die Bordüre ist Eigenleistung, der
aufmerksame Fliesenleger gab mir den Tipp.
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Dann hatte ich Angebote für Laminate
eingeholt, die wir irgendwann in Eigenleistung
im DG verlegen werden.
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Wir werden in allen Räumen Laminat
der Firma Parador
verlegen. Da wir möglichst einheitliche
Fußböden haben wollen, haben wir uns für
nur zwei Dekore entschieden. Zum einen
handelt es sich um dieses Buche-Laminat mit
Oberflächenholzstruktur und V-Fuge im
Landhausstiel.
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Zum anderen um dieses
Walnuss-Laminat.
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16.08.2007:
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Heute wollten die
Fliesenleger den Boden im DG-Bad belegen. Da
im gesamten DG auf den Estrich
nachträglich eine Ausgleichsschicht
aufgebracht worden ist habe ich am Montag
bereits darauf hingewiesen, dass diese einer
bestimmten Trocknungszeit bedarf bis die
Belegreife eingetreten ist. Laut
Produktdatenblatt beträgt diese je
aufgetragenen cm Ausgleichsschicht eine Woche.
Das Belegen ist also nicht vor Montag
möglich. Die Fliesenleger werden deshalb
heute abbrechen und am Montag wieder kommen.
Hoffentlich sind es die selben Mitarbeiter.
Ich glaube, inzwischen kenne ich schon fast jeden
da aus dem Laden.
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Ungeachtet dessen haben
sie heute bis auf den Boden fast alles fertig gefliest und auch
schon verfugt.
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Daneben erfolgte heute die
Feinmontage Heizung. Das ist die Montage von
Eckventilen, WC-Betätigungen, Drufi,
Lüftungsabdeckungen, etc. Daneben bekam ich eine
Einweisung in die Bedienung des Drufi, der
Heizkörperentlüftung, etc. Anschließend
sollte ich per Unterschrift gegenüber der
ausführenden Firma bestätigen, dass diese
Einweisung erfolgt ist. Damit hatte ich kein
Problem. Ein Problem hatte ich mit der
Tatsache, dass auf der Erklärung auch stand,
die Heizungsanlage sei in einem technisch
einwandfreien Zustand übergeben worden. Ich
erklärte dem Klempner, dass mit Hausbau
Bethel keine Vorabnahmen sondern eine
förmliche Abnahme nach § 12 VOB/B vereinbart
wurde. Diese Erklärung käme jedoch einer
Vorabnahme gleich. Daraufhin wurde die
Erklärung gestrichen. Grundsätzlich zweifle
ich nicht, dass die Anlage einwandfrei
funktioniert. Solange sie jedoch noch nicht in
Betrieb ist macht eine solche Erklärung
sowieso keinen Sinn. Hinzu kommt zum einen,
dass im HWR keine Eckventile montiert wurden.
Dies sei im Standard nicht enthalten. Warum
das ausgerechnet im HWR und nicht in der
Küche oder im Bad der Fall ist konnte mir
niemand erklären. Das ist natürlich großer
Blödsinn. Unter schlüsselfertig verstehe ich
etwas anderes.
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Dann habe ich mir Gedanken
über die Holztritte auf unserer
Betonfertigtreppe gemacht. Diese Tritte
erbringen wir ja in Eigenleistung. Wenn sie
drauf sind haben wir keinen vernünftigen
Abschluss zur angrenzenden Wnd. Dort müsste
eigentlich noch so etwas wie eine Sockelleiste
angebracht werden um Wandverschmutzungen beim
Wischen, etc. zu vermeiden. Da Leisten jedoch
nicht vernünftig um die Tritte herum montiert
werden können, das sähe einfach nur
bescheiden aus, dachte ich an eine Art
Treppenwange aus 19mm MDF, die natürlich
montiert werden müsste bevor die Tritte drauf
kommen. Man könnte auf die obere Kante eine
schöne Kante fräsen und anschließend im
gleichen Weiß wie das
Treppenbrüstungsgeländer lackieren.
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Hinzu
kommt, dass ich diese LED-Einbaustrahler
besorgt habe und zwar die eckige Variante.
Je einer dieser Strahler soll je eine Stufe
beleuchten. Das sähe dann ungefähr so aus
wie rechts im Bild.
Die Strahler haben nur eine Einbautiefe von 30
mm und verbrauchen kaum Strom. Die Strahler
könnte man größtenteils in der MDF-Platte,
die Kabel verdeckt dahinter montieren ohne
noch großartig den Putz aufschlitzen zu
müssen. Mal schauen, was der Tischler dazu
meint.
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17.08.2007: |
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Heute war offensichtlich
der Fugenbauer wieder da. Er hat in den
Badezimmern mit Silikon verfugt obwohl die
noch gar nicht fertiggefliest sind. |
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Gleichzeitig
hat er die Versiegelung an der Oberseite der Pfettenköpfe
nachgeholt.
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