Counterzähler ohne Javascript

 

Die Gründung

 

Gründung

25.04.2007
26.04.2007
27.04.2007
30.04.2007
02.05.2007
03.05.2007
04.05.2007


Für eine größere Darstellung der Fotos einfach draufklicken. 

25.04.2007:

Am 25.04.07 begann die Firma E. mit den Erdarbeiten. Da wegen des Bodenaustausches bereits schweres Gerät vor Ort war, haben wir die Revisionsschächte für die Hausentwässerung gleich mitmachen lassen.

   

Am Nachmittag war die Schachtgrube wieder verfüllt. Am Vortag hatte Hausbau Bethel bereits das Dixi aufstellen lassen.

26.04.2007: 

Hier wurde der Zugang zum Regenwasserschacht für die Ringdrainage markiert. Auf dem rechten Bild wurde bereits der Oberboden bis auf eine Tiefe von 60 cm abgetragen. Im Hintergrund lagert der Schotter für die spätere Zufahrt zum Carport. Diese Fläche wird zunächst als Baustraße dienen.

   
27.04.2007:

Hier erkennt man die ausgekofferte Hausgrundfläche. An jeder Seite ist ca. 1 m zusätzlich Oberbodenabgetragen worden. Am Rand dieser Fläche wurde ca. 30 cm tiefer die Ringdrainage eingebaut und in Kies eingepackt. Dann wurde eine ca. 15cm dicke Schicht Weserkies eingebaut und - hier bereits teilweise sichtbar - verdichtet. Rechts sieht man die herausragenden Spülrohre, davor ein zusätzlicher ca. 1 m breiter Streifen wo die Zuwegung zur Haustür vorgesehen ist. 

   
30.04.2007:

 

 
   

Nach dem Wochenende klotzen die Erdbauer richtig ran. Hier die mit 0/45er- Schotter verdichtete Baustraße oder Carportzufahrt. Rechts das fertige Planum aus Füllsand, insgesamt 56 cm dick. Morgen, am Tag der Arbeit wird nicht gearbeitet. Am Tag danach sind für 11 Uhr die Rammkernsondierungen sowie der Druckplattentest zwecks Prüfung der Proctordichte (Verdichtgrad) terminiert. Leider konnte ich hierzu nicht anwesend sein. 

02.05.2007:

 

 
   
Unsere Sachverständige teilt mit, dass die Laborversuche positiv ausgefallen sind, das Sandplanum musste nicht nachverdichtet werden. Bevor die Firma E. die Baustelle verlies wurde noch schnell eine Betonplatte auf die Drainagespülrohre gelegt. Ich habe dann noch fix den aktuellen Zählerstand im Baustromkasten festgehalten.

 

 

 
   
Zudem wurden heute die Materialien für die Bodenplatte geliefert. Links die Delta-Noppensperrbahn und die Kunststoff-Abstandhalter für die erste Bewehrungslage. Nach DIN müsste unter der Bodenplatte eine sog. Sauberkeitsschicht aus Magerbeton in 5 cm Stärke eingebaut werden. Das ist die Theorie. In der Praxis wird oft nur eine dünne PE-Folie untergelegt die dann irgendwann weggammelt. Im Vergleich dazu ist die Noppensperrbahn Luxus pur. Rechts sieht man die Stahlmatten. Obenauf liegt ein L-Profil als Klinkersturz für ein Giebelfenster. Der zweite Sturz für die gegenüberliegende Giebelseite soll nachgeliefert werden, er fehlte.

03.05.2007:

 

 


Als ich mittags zur Baustelle kam lag bereits die erste Lage Stahlmatten auf der Delta-Bahn. Die Betonbauer hatten bereits Bekanntschaft mit der Sachverständigen Frau E. gemacht. Auf ihre Veranlassung wurden die Kunststoff-Abstandhalter im Nachhinein alle mit der planen Seite nach oben gelegt. Das war im Nachhinein eine fummelige Arbeit mit spitzen Fingern. Aber n ur so ist eine ausreichende Betonüberdeckung der Stahlbewehrung gewährleistet. Der Stahl muss an jeder Stelle von mind. 4 cm dickem Bton umgeben sein um Oxidation zu vermeiden. Links im Bild ist der Wasserabfluss aus dem Hauswirtschaftsraum erkennbar, davor der Fundamenterder, der im Ring an der Aussenkante der Platte entlang läuft. Rechts im Hintergrund ist der Rotationslaser zu sehen, der die Höhen vorgibt.


 

 

Hier noch mal der Fundamenterder an der Stelle, wo er zum Ring geschlossen wurde. Irgendwie kam er mir "spanisch" vor. Es erschien mir unlogisch, dass ein "Erder" eben nicht im Sinne seines Namens Kontakt mit dem Erdboden hatte, sondern auf der Delta-Bahn lag. Meine Frage, ob der Erder nicht in die Erde geführt werden müsste, verneinte der Polier. Die inzwischen eingetroffene Sachverständige versprach in den entsprechenden DIN-Vorschriften nachzusehen. Rechts sieht man die "Fahne" des Ringerders herausragen nach dem der Beton eingebaut war. Zu diesem Thema fand ich noch am späten Abend dieses technische Gutachten . Ergebnis: Die entsprechende DIN bestimmt, dass der Ringerder großflächig mit dem Erdboden in Berührung kommen muss. Die Delta-Noppensperrbahn verhindert das, wirkt isolierend. Der Fundament-Erder sei nahezu wirkungslos. Nun gut, darum sollte sich unsere Sachverständige kümmern.


 

 

Hier ist bereits die zweite Stahlmattenlage eingebracht worden. Dazwischen liegen die Stahlabstandshalter im Zick-Zack. Rechts im Bild die zum Betonieren bereite Bewehrungslage in Schalung. Die Platte wird 20 cm hoch, insgesamt wurden fast 2,4 Tonnen Stahl als Bewehrung eingebracht.

 

 

Links steht die Betonpumpe bereits in Warteposition. Der sog. Feierabendbeton traf pünktlich um 17 Uhr ein. Anschließend wurde der Inhalt aus drei Betonmischern nach und nach eingebracht. Der Mann in rot fernbedient die Betonpumpe.

 

 

Das Betonieren ging flott von der Hand. Die Wartezeiten zwischen den Betonanlieferungen überbrückten wir mit einem Fläschchen Bier. Rechts das Ritual: der Bauherr wirft einen Cent an der Position der Haustürschwelle in den Beton. 

 

 

Hier die frische Bodenplatte in Gänze gegen 19.30 Uhr. Rechts wird sie mit einer PE-Folie abgedeckt, die Platte darf nicht zu schnell trocknen. Die Platte wird so drei lange langsam trocknen und an Festigkeit gewinnen.



04.05.2007:

 

 

Als ich am nächsten morgen gegen 8 Uhr zur Baustelle komme, 12 Stunden war der Beton gerade frisch, wähnte ich mich noch in tiefsten Träumen: Der LKW mit den Ytong-Steinen war gerade angekommen. Die Firma Hagebau aus Soltau hatte bereits Material neben die Platte stellen lassen sowie eine Palette direkt auf der Bodenplatte abgestellt. Vorher hatte der Fahrer zwei Folien auseinander gezogen. Sollte die BoPla nicht drei Tage unter der Folie durchtrocknen? Ich rief den Bauleiter auf dem Handy an bevor die Ytong-Steine abgeladen wurden: Die Platte sei bereits belastbar, die Folie sollte aber liegen bleiben.


 

 

Hier lädt der Fahrer gerade die Steine auf die Platte. Nachmittags waren dann bereits 17 Paletten Klinker geliefert und das Betonsilo aufgestellt worden. 

 

 

 

Hier ein Musterfoto von den Verblendern. Sie sind von der österreichischen Firma Wienerberger, gebrannt in Beerse, einem kleinen Ort in Belgien.